Gästemagnet Mozart

Wien (OTS) - Mozart als Star hunderter Konzerte, Festivals und Ausstellungen rund um den Erdball - in den nächsten Wochen neigt sich das Gedenkjahr dem Ende zu. Ein Blick auf die touristische Bilanz Österreichs zeigt eines sehr deutlich: Die Erwartungen - speziell der Städte Wien und Salzburg - wurden weit übertroffen. Mozart ’06 erwies sich - neben dem "Zugpferd" EU-Präsidentschaft - als wahrer Gästemagnet. Wien verzeichnete mit 7.896.000 Mio. Nächtigungen von Jänner bis Oktober ein Plus von 6,7% (=494.000). Mit einem 19-prozentigen Zuwachs an Nächtigungen (+301.000) in den ersten zehn Monaten des Jahres 2006 kann die Stadt Salzburg aufwarten, bis Ende des Jahres rechnet man mit rund 2,2 Mio. Nächtigungen. Auch die Umlandgemeinden Salzburgs lagen heuer hoch im Kurs, so gab es im Flachgau ein Plus von 7,4% Nächtigungen. In St. Gilgen konnte ein starker Tagestourismus mit 10 - 15% Steigerung verzeichnet werden.

Musikfans, speziell aus den Märkten Japan, Frankreich, USA, Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien und Niederlande besuchten verstärkt die Stätten des einstigen Wirken des weltberühmten Komponisten und sorgten teilweise für zweistellige Zuwachsraten. Das Mozartjahr bescherte den Betrieben auch einen höheren Netto-Nächtigungsumsatz - in Wien beispielsweise erhöhte sich dieser Indikator von Jänner bis September mit 292.977.999 Euro gleich um 10,2 %.

ArGe Mozart: 5 Mio. Euro fürs Marketing

Mozart war kein reiner "Selbstläufer". Das erfreuliche Ergebnis ist auch auf das intensive Engagement verschiedenster Gruppen und Anbieter zurückzuführen. Zur Koordination aller österreichischen Marketingaktivitäten rund um das Jubiläumsjahr wurde 2003 die ArGe Mozart gegründet, um Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen. Die ArGe-Mitglieder WienTourismus, SalzburgerLand Tourismus, Tourismus Salzburg GmbH und Österreich Werbung setzten von 2003 bis 2006 gemeinsam ein Marketing-Budget von rund 5 Millionen Euro ein.

Zu den Schwerpunkten der ArGe-Arbeitsplanes zählten ein eigens designter Mozart-Messestand, Printkampagnen in Special interest Medien, ein mehrsprachiges Sales Manual mit buchbaren Packages, die Errichtung der Mozart-Website www.mozart2006.net sowie Kooperationen mit TV- und Radiostationen in der ganzen Welt. "Für Wien haben sich alle an das Mozart-Jahr geknüpften Erwartungen in vollem Umfang erfüllt. Die internationale Kampagne dazu hat erstklassige Resonanz gehabt, in den Medien ebenso wie beim Reisepublikum. Zirka eine Viertelmillion Nächtigungen aus dem heurigen Zuwachs würde ich allein dem Mozartjahr zuschreiben", erklärt Mag. Karl Seitlinger, Wiener Tourismusdirektor. Euphorische Töne auch aus Salzburg: "Über 70 Film-und TV-Teams, 15 Radioteams sowie über 600 Journalisten produzierten heuer zum Thema Mozart Reportagen in Salzburg. Das herausragende nationale und internationale Medienecho zeigte einmal mehr, dass Stadt und Land Salzburg als Top-Kulturdestination bestärkt wurden. Auch die Reiseveranstalter konnten im Mozartjahr Zuwächse verzeichnen. Die umfangreiche Vorbereitungszeit von drei Jahren hat sich für alle Beteiligten gelohnt!", freut sich Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft.

Manneken Pis als Mozart

Als Schwerpunkt der Mozart-Promotion präsentierte sich für die ArGe-Partner natürlich der 250. Geburtstag des Musikgenies am 27. Jänner 2006:

Zirka 10 Mio. japanische Haushalte waren am 27.1. in Wien und Salzburg "live" dabei, als die führende japanische Fernsehstation TBS eine Sondersendung unter dem Titel "Happy Birthday Mozart" ausstrahlte. Der einstündige Film, von der ÖW Tokyo konzipiert, wurde Anfang Jänner mit Unterstützung von Tourismus Salzburg und WienTourismus in Salzburg und Wien gedreht. Dieser Film war im heurigen Oktober auch auf allen internationalen Flügen der Japan Air Lines - 600 Flüge und ca. 500.000 Passagiere - zu sehen.

Zum "Mozart Day" am 27.1. öffnete das Londoner Royal Opera House für seine 26.000 Mitglieder die Pforten. Die ÖW-London organisierte dabei einen fulminanten Österreich-Auftritt.

In Kooperation mit der Stadt Brüssel ließ die ÖW-Belgien das berühmte Brüsseler Wahrzeichen Manneken Pis mit Mozart auf "Tuchfühlung" gehen. Am Ehrentag des Musikgenies, den 27.1., schlüpfte der kleine Kerl kurzerhand in ein schmuckes barockes Kostüm und sorgte für jede Menge Furore.

Unter dem Titel "Ein Fest für Mozart" gab es am 27. Jänner in der Krakauer Oper ein Gala-Konzert für 720 VIPS sowie Meinungsbildner aus der Medien- und Reisebranche. Am 30. April wurde dieser Abend ungekürzt vom 1. Programm des polnischen Radios übertragen.

Mozart-Werbung für 10 Mio. Spanier

Die ÖW-Spanien organisierte die Bewerbung Wiens samt den Homepages www.wien.info und www.mozart2006.net auf 1,5 Mio. Nescafé-Packungen sowie in den Nestlé-Konsumentenmagazinen, die an 450.000 spanische Haushalte gingen. Mit diesen Aktionen dürften rund 10 Mio. Spanier in Kontakt gekommen sein.

In Frankreich wurde mit der ArGe Mozart eine umfangreiche Onlinekampagne auf dem Kulturportal www.evene.fr sowie eine Medienkooperation mit Le Monde de la musique durchgeführt. Die ÖW koordinierte im November des Vorjahres auch eine Wien & Mozart-Promotion auf 250 Pariser Taxis. Die geschätzte Blickkontaktanzahl lag bei 70 Mio. Personen.

Mozart-Aktionen für Millionen Fans in Übersee

Die ÖW-Sydney feierte Mozart in Kooperation mit der Sydney Symphony, dem führenden Orchester Australiens.

Um Chinas Reise- und Medienbranche auf Mozart einzustimmen, produzierte die ÖW-Peking Info-Broschüren, Sales Manuals und CD-ROMs mit umfassenden Bild- und Textmaterial. Das rot-weiß-rote Musikgenie stellte auch das Schwerpunktthema bei Workshopserien für Tour Operator und Medien in Shanghai, Beijing and Guangzhou dar.

Die umfangreichen Radio- und TV-Berichte zu den Eröffnungsfeierlichkeiten des Mozartjahres aus Salzburg standen 2006 im Mittelpunkt der Mozart-PR-Arbeit in Nordamerika. Die Live-Sendungen riefen in den USA tausende begeisterte Hörerreaktionen nach sich. Auch die Suchmaschine "Google" widmete ihren Auftritt am 27.1. durch das Engagement der ÖW dem Musik-Genie.

Investitionen in die Nachhaltigkeit

"Mit den Aktivitäten rund um Mozart 2006 erzielen wir auch nachhaltige Effekte. Wir festigen die Position Österreichs als Kulturland Nr. 1 in Europa und können sie auch nachhaltig ausbauen. Die weltweite mediale Präsenz des Mozartjahres bringt Österreich auch als zukünftige Reisedestination in die Köpfe potentieller Gäste. Großangelegte Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur garantieren auch nachhaltige Effekte nach innen", meint Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. "Salzburg konnte mit einem grandiosen Veranstaltungsangebot mit Sicherheit einen nachhaltigen und damit für die kommenden Jahre bedeutsamen Eindruck bei seinen Besuchern und positive Effekte für das Image Salzburgs als Mozartstadt erzielen", ist auch MMag. Bert Brugger, Direktor der Tourismus Salzburg GmbH überzeugt.

Ein Auszug aus den "Mozart-Projekten": Das nach umfangreichem Umbau als attraktive Erlebniswelt wiedereröffnete Mozarthaus Vienna wird es heuer auf rund 200.000 Besucher bringen und auch zukünftig seine Wirkung als Besuchermagnet nicht verfehlen. Das Theater an der Wien wurde mit heurigem Jahr als Opernbühne neu etabliert. Über 7 Mio. Euro flossen unter anderem in der Stadt Salzburg in den Neubau des Hauses für Mozart (dem ehemaligen kleinen Festspielhaus), in die komplette Renovierung der alten Universitätsaula sowie in den Neubau des Musikums und der Musikuniversität Mozarteum.

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