Welser Einkaufsstraßen wieder belebter: Frequenz kehrt in Welser Innenstadt zurück

Wels (OTS) - Wels ist im Bereich der Personen-Frequenzmessung Vorreiter in Österreich. Mit Hilfe eines hochmodernen Video-Sensorsystems wird seit 2003 jeder einzelne Kontakt in Echtzeit gezählt. Trotz starkem Geschäftszuwachs am Stadtrand seit über einem Jahr ist seit November 06 klar erkennbar: Die anfänglich schwindende Frequenz kehrt in die Innenstadt wieder zurück.

Dass die Geschäfte der Welser Innenstadt es im Jahr 2006 nicht gerade einfach hatten, ist kein Geheimnis: Durch den enormen Zuwachs an ca. 50.000 m2 Geschäftsflächen der Einkaufszentren am Stadtrand, ist das Shoppingvergnügen in Wels zwar um ein Vielfaches gestiegen, die Konkurrenz für den Einzelhandel im Stadtzentrum jedoch ebenfalls.

Umso interessanter ist es daher, dass die Frequenz in der Welser Innenstadt, gemessen von November 06 - März 07, im Vergleich zum Vorjahr wieder signifikant, nämlich um durchschnittlich 6,5%, gewachsen ist. Die Gründe dafür, das milde Winterwetter, die einzigartige Qualität des Welser Fachhandels oder die Aktivitäten von Stadt und Stadtmarketing, sind zwar nicht zu eindeutig zuordenbar, doch die gemessenen Frequenzzahlen sind es und bestätigen den Weg.

Seit 2003 ist die Stadt Wels mit einer hochmodernen Frequenzmessanlage mit permanenter Video-Sensormesstechnik, die das Stadtmarketing Wels von der deutschen Firma Scanmarketing angekauft hat, ausgestattet. Im Bereich der Fußgängerzonen sind zwei dieser Anlagen auf Höhe Bäckergasse/Hartlauer und Schmidtgasse/Café Urbann angebracht. Selbstverständlich kann die Anlage nicht zwischen den einzelnen Personen unterscheiden, jedoch zeichnet sie jeden einzelnen Kontakt auf die Ziffer genau auf - und tut dies an 365 Tagen im Jahr. Denn für die Validität konkreter Frequenzzahlen ist eine kontinuierliche Messung unabdingbar - nur so ist es möglich, Veränderungen rasch zu erkennen und mit nachhaltigen Maßnahmen für die Innenstadtentwicklung ("Agenda Kernzone") darauf reagieren zu können.

Messmethoden, die vor 20 Jahren und leider auch heute noch praktiziert werden, haben natürlich dadurch ihre Berechtigung verloren. Die zweifelhaften Hochrechnungen, wo Passanten in einer einzigen Woche an wechselnden Stellen in Innenstädten gezählt werden und dieses Ergebnis auf das gesamte Jahr hochgerechnet wird, sind sehr unterschiedlich zu den tatsächlichen Zahlen und bergen auch die Gefahr, Fehlentscheidungen aufgrund verfälschter Ergebnisse zu treffen. Stadtmarketing-Direktor Peter Jungreithmair dazu: "Es freut mich persönlich sehr, dass jetzt auch in österreichischen Top-Einkaufsstädten Institutionen wie z.B. das Wiener Einkaufsstraßen-Management, der Linzer City Ring und weitere dieses moderne System der Frequenzmessung prüfen."

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