Resolution für nachhaltige Erhöhung des ÖW-Budgets

Werfenweng (TP/OTS) - Gemeinsame Resolution von
Hoteliervereinigung, Reisebüroverband und Landestourismusorganisationen an Wirtschaftsminister Bartenstein:
Forderung nach Erhöhung der ÖW-Mitgliedsbeiträge um 10 Mio. Euro pro Jahr und Wertsicherung

"Die österreichische Tourismuswirtschaft hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich Marktanteile verloren. Um diesen Trend zu stoppen, muss die Destination Österreich auf den wichtigsten bestehenden und neuen Märkten stärker präsent sein", erklärten Peter Peer, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, KommR Rudolf Kadanka, Vorstandsmitglied des Österreichischen Reisebüroverbandes, und Mag. Christian Schützinger, Sprecher der Landestourismusorganisationen. Um diese Forderung zu unterstreichen, übergaben sie Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein im Rahmen des Tourismustages 2007 in Werfenweng gemeinsam eine Resolution mit der Forderung nach einer Aufstockung des Marketingbudgets der Österreich Werbung um 10 Mio. Euro pro Jahr und der Wertsicherung des ÖW-Budgets.

10 Mio. mehr pro Jahr plus Wertsicherung
Konkret sollen die ÖW-Mitgliedsbeiträge ab 2009 um 10 Mio. Euro erhöht werden. Die zusätzlichen Mittel sollen zu 40 % in die Bewerbung Österreichs auf neuen Märkten, zu 40 % in die Stabilisierung der Ankünfte aus den ausländischen Kernmärkten und zu 20 % in attraktive Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen von Messen investiert werden. Die Landestourismusorganisationen wollen unter dieser Voraussetzung eine weitere Mio. Euro pro Jahr für das ÖW-Budget bereit stellen.

ÖW-Leistungen müssen leistbar bleiben
Ein Vergleich der Budgets von Österreich Werbung und Landestourismusorganisationen zeige, wie wichtig die Wertsicherung sei: Während die ÖW-Mitgliedsbeiträge noch immer auf dem Niveau von 2001 sind, stiegen die Budgets der Landestourismusorganisationen seither um 18 %. Das real sinkende Budget der Österreich Werbung schränke die Aktivitäten von Tourismusorganisationen und -betrieben stark ein: "Die Österreich Werbung versucht, den Kaufkraftverlust von mittlerweile 5,1 Mio. Euro pro Jahr über den Verkauf ihrer Leistungen wieder einzubringen. Das ist durchaus nachvollziehbar. Wenn die Preissteigerungen allerdings so weitergeschrieben werden, ist dieses wichtige Service der ÖW für Tourismusorganisationen und -betriebe bald nicht mehr leistbar", so die Warnung von Peer, Kadanka und Schützinger.

Intelligent investieren
Die Marketingaktivitäten in den Kernmärkten müssen gestärkt werden, um die Ankünfte zu steigern und um die Marktanteile abzusichern. Nur so könnten die Marktanteile zumindest gehalten werden. Dazu bedürfe es einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Destinationen, von freiwilligen und verpflichtenden Interessenvertretungen wie auch von den Tourismusbetrieben selbst. Die Investitionen darin würden sich schnell rechnen, versichert Peer:
"Schon ein Gleichziehen mit dem europäischen Wachstum bewirkt 655 Mio. Euro zusätzliche direkte Wertschöpfung pro Jahr und Umsatzsteuer-Mehreinnahmen in der Höhe von 976 Mio. Euro. Dazu kommen noch 2.500 zusätzliche Arbeitsplätze pro Jahr", so Peer.

Die Resolution finden Sie online im Pressecorner der ÖHV unter http://www.oehv.at

Rückfragen & Kontakt:

KommR Rudolf Kadanka
Tel.: 0676/845 88 08 66

Mag. Christian Schützinger
Tel.: 0664/924 04 08

*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

TPT0002 2007-05-04/11:00

041100 Mai 07

Peter Peer
Tel.: 0664/30 30 300

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TMP0002