Österreicher im Urlaub: Hohes Budget für kurze Reisen - am liebsten ans Meer

Laut aktueller Europ Assistance Urlaubsstudie geben die Österreicher rund 2.267 Euro für ihren Urlaub aus - fahren aber meist nur eine Woche weg.

Wien (TP/OTS) - Zum siebten Mal in Folge führte das Institut Ipsos Public Affairs für die Europ Assistance wieder eine Befragung von 3.500 Europäern zu deren Urlaubsplänen durch. Befragt wurden je 500 Personen über 18 aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien und Österreich.
70 Prozent der befragten Österreicher haben vor, heuer im Urlaub wegzufahren, 17 Prozent davon mehr als nur einmal. Damit hat sich die Reisefreudigkeit der Österreicher im Vergleich zum letzten Jahr um 10 Prozent gesteigert. Im Ranking liegen sie auf Platz zwei hinter den Briten. Von den Inselbewohnern verreisen dieses Jahr 74 Prozent, gut zwei Drittel davon sogar mehrmals. Schlusslicht bilden die Deutschen - nur 60 Prozent unserer Nachbarn fahren heuer im Urlaub weg.

Eine Woche Urlaub für 2.267 Euro
Allzu lange halten es die Österreicher in der Ferne aber nicht aus: Die meisten (47 Prozent) wollen nur für eine Woche weg. Letztes Jahr lag noch der zweiwöchige Urlaub auf Platz eins bei den Österreichern. Dafür gönnen sich mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) eine zweiwöchige Reise, auch die Briten (42 Prozent) und die Belgier (41 Prozent) bevorzugen zwei Wochen Urlaub. Länger als drei Wochen bleiben nur 7 Prozent der Österreicher weg. Dabei haben die Österreicher das zweithöchste Budget unter den befragten Ländern:
27 Prozent haben für ihren Urlaub über 2.500 Euro zur Verfügung. Das Durchschnittsbudget im Lande liegt bei 2.267 Euro. Nur die Briten geben noch mehr aus: durchschnittlich 2.579 Euro.

Allzu weit reist der Großteil der Österreicher nicht: 85 Prozent bleiben innerhalb Europas, davon machen 31 Prozent im eigenen Land Urlaub. Damit liegen sie hinter Italienern, Franzosen und Spaniern, bei denen mehr als die Hälfte im eigenen Land Urlaub macht. Generell bevorzugen Herr und Frau Österreicher Strandurlaub (71 Prozent) und liegen dabei auf Platz zwei hinter den Deutschen (73 Prozent). Wenig verwunderlich daher, dass das Lieblingsurlaubsland der Österreicher noch immer Italien (14 Prozent) ist. Aber auch auf "Tour" gehen die Österreicher (33 Prozent) gerne und liegen damit vor allen anderen. Auch der Urlaub auf dem Land ist bei den Österreichern im Ländervergleich am beliebtesten (36 Prozent). Städtereisen mögen die Österreicher am wenigsten (18 Prozent).

Das wichtigste im Urlaub ist für die Österreicher, mit Familie, Partner oder Freunden Zeit zu verbringen (27 Prozent), Erholung steht mit 23 Prozent an zweiter Stelle. Neue Kulturen erforschen ist nicht des Österreichers Faible - nur 17 Prozent möchten das an den freien Tagen tun und liegen damit im Vergleich zu den anderen befragten Ländern an letzter Stelle. Am entdeckungsfreudigsten sind die Spanier (33 Prozent). Dafür wollen 10 Prozent der Österreicher Sport treiben und liegen damit vor allen anderen. Bei der Reise selbst bevorzugen die Österreicher Bequemlichkeit: Campen ist bei ihnen noch unbeliebter als bei den anderen Landsmännern. Nur 6 Prozent ziehen diese Reiseform in Erwägung.

Österreicher planen lange im Voraus
Kaum Spontaneität: 78 Prozent der Österreicher planen ihren Urlaub genau im Voraus und liegen dabei an der Spitze. Auf Platz zwei liegt Deutschland mit 77 Prozent. Hotel, Flug etc. buchen die Österreicher (49 Prozent) nach wie vor am liebsten im Reisebüro (2006: 52 Prozent) und liegen auch damit auf Platz 1. Dabei buchen 42 Prozent der Österreicher Flug, Hotel etc. separat (2006: 28 Prozent) und verzichten auf Pauschalangebote. Auf Platz 2: Deutschland mit 39 Prozent.
Buchungen im Internet nehmen aber zu: Während 2006 nur 28 Prozent der Österreicher im Internet buchten, sind es heuer schon 34 Prozent. Am fleißigsten bei den Internet-Buchungen sind die Franzosen: 41 Prozent buchen so ihren Urlaub. Im vergangenen Jahr waren es erst 32 Prozent.

Die bedeutendsten Faktoren, die Einfluss auf die Entscheidung über das Reiseziel haben - wie auch schon im letzten Jahr:
1. Risiko eines Terroranschlags: 55 Prozent (2006: 54 Prozent)
2. Gesundheitsrisiken: 50 Prozent (2006: 51 Prozent)
3. Klima im Urlaubsland: 49 Prozent (2006: 50 Prozent)

Die größte Sorge der Österreicher während des Urlaubs ist, dass ein mitreisendes Familienmitglied gesundheitliche Probleme erleidet (51 Prozent). Nur die Franzosen beunruhigt das noch mehr (57 Prozent). Am wenigsten sorgen sie sich über Verspätungen oder Ausfälle von Flug, Bahn etc. (7 Prozent) Auch die Deutschen lässt das eher kalt (9 Prozent). Am meisten lassen sich davon die Spanier aus der Fassung bringen (33 Prozent).
Österreicher stören sich im Vergleich am meisten an Verschmutzungen im Urlaubsland (72 Prozent). Auf Platz zwei liegen die Deutschen mit 68 Prozent, dann folgt Großbritannien mit 51 Prozent. Auch Kinderarbeit im Urlaubsland stößt den Österreichern (65 Prozent) sauer auf - noch mehr den Deutschen (66 Prozent). 44 Prozent (wie auch in Deutschland) ist die Stellung der Frauen im Land wichtig. Damit liegen Österreich und Deutschland gemeinsam hinter Spanien auf Platz zwei. Dort machen sich 54 Prozent Gedanken um die Frauenrechte im Urlaubsland.

Obwohl sie auf Sauberkeit im Urlaub wert legen, sind es nur 14 Prozent der Österreicher, die sich im Urlaub umweltschonend verhalten, sie bilden damit das Schlusslicht. 40 Prozent geben sogar offen zu, dass ihnen der Umweltschutz im Urlaub komplett egal ist. Noch weniger Verantwortungsbewusstsein zeigen nur die Franzosen (47 Prozent).

Über die Europ Assistance Gruppe
Die Europ Assistance Gruppe wurde 1963 gegründet und ist Erfinder des Assistance-Konzepts. Sie bietet ihre Services weltweit an, um ihren Privat- und Firmenkunden die entsprechenden Lösungen zu deren außergewöhnlichen und alltäglichen Herausforderungen zu liefern - 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.
Seit 2004 hat die Europ Assistance Gruppe ihre Servicepalette um Gesundheit- und Familie & Home Assistance erweitert und gleichzeitig das Wachstum der beiden traditionellen Bereiche Reise- und Automotive gesteigert.Europ Assistance ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Generali Gruppe und deckt 208 Länder mit ihren Services ab. Die Gruppe ist mit 4.500 Mitarbeitern und 62 Gesellschaften in 33 Ländern vertreten. Das Netzwerk der Europ Assistance, bestehend aus medizinischem Personal (Vertrauensärzten und Begleitärzten) und 402.000 Partnern, wird von 3.500 Einsatzbetreuern in 35 Einsatzzentralen rund um die Welt koordiniert.

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