EU fordert die Entzerrung der europäischen Ferienordnung.

Am 27. Juni 2007 fand das "Working Breakfast" mit dem Thema "Sustainable Tourism and SMEs" im Europäischen Parlament in Brüssel statt.

Salzburg (TP/OTS) - Organisatoren der Veranstaltung waren die SME Union (wirtschaftspolitischer Flügel der Europäischen Volkspartei) und das Europäische Parlament. Fazit der Veranstaltung: "Der Tourismus ist längst nicht mehr ein nationales sondern ein europäisches Thema. Der nächste Schritt ist die Entzerrung der europäischen Ferienordnung", so der deutsche Europa-Abgeordnete Dr. Christian Ehler.

Gestern früh trafen sich um 08:00 Uhr EU-Parlamentarier sowie Tourismusverantwortliche der Europäischen Kommission und des EU-Parlaments zum "Working Breakfast" in Brüssel. Inhalt der Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Dr. Christian Ehler (deutscher Europa-Abgeordneter), Francesco Ianniello (Tourismusverantwortlicher der Europäischen Kommission), Margie Sudre (Tourismusverantwortliche des Europäischen Parlaments) und Hannes Thomasberger (Generalsekretär der neuen SME Working Group "SME Tourism", Agenturleiter GFB & Partner Marketing Services) war der Tourismus in Europa.

Einführend wies Dr. Christian Ehler darauf hin, dass Tourismus künftig nicht nur mehr national zu regeln sei, sondern dass Tourismus längst ein europäisches Thema geworden ist. Vor allem in Osteuropa ist die Entwicklung des europäischen Tourismus enorm. Alleine das Land Bulgarien investiert im Jahr 2008 57 Millionen Euro in touristisches Marketing - finanziert durch Mittel der Europäischen Union.

Margie Sudre meinte, dass es in diesen Regionen von enormer Bedeutung ist, moderne und innovative Tourismusprodukte zu entwickeln. Der jetzige Trend, veraltete Infrastruktur aus Westeuropa zu übernehmen, ist für sie nicht nachvollziehbar.
Das Konzept, osteuropäische Länder zu Billigtourismus-Destinationen zu entwickeln, kann auch laut Aussage von Francesco Ianniello nicht funktionieren.

Dr. Ehler forderte als nächsten Schritt klar die Entzerrung der europäischen Ferienordnung.

Das europäische Feriensystem wird meist durch nationale Bildungsministerien geregelt, hat jedoch für den europäischen Tourismus fatale Auswirkungen. Hannes Thomasberger von der Firmengruppe Prodinger GFB & Partner sowie Generalsekretär der SME Tourism erklärte, dass nicht nur touristische Klein- und Mittelbetriebe unter der aktuellen Ferienordnung leiden, sondern auch der Endkonsument zu Hauptsaisonzeiten mit höheren Preisen rechnen muss. Hinzu kommt die Tatsache, dass das europäische Verkehrsnetz stark beeinträchtigt wird. "Eine Entzerrung der Ferienordnung würde nachweislich mehr Jobs bringen, europäische Tourismusbetriebe aufblühen lassen und den Konsumenten faire Urlaubsbedingungen ermöglichen", so Hannes Thomasberger. Dr. Christian Ehler hierzu:
"Diese Forderung unterstütze ich meinerseits in vollen Zügen. Wir werden in den nächsten Wochen ein Dokument verfassen, in dem wir diese Fakten mit empirischen Daten hinterlegen. Die Firmengruppe Prodinger GFB & Partner dient uns hier als praxisnaher Experte."

Auch Francesco Ianniello befindet das Anliegen für außerordentlich wichtig und kann sich vorstellen, das Thema in die Europäische Kommission aufzunehmen.

Hannes Thomasberger, Generalsekretär der SME Tourism, fasst zusammen: "Bereits im September dieses Jahres wird dieses Thema im Rahmen einer EU-Veranstaltung in Salzburg erneut diskutiert bzw. eine Tourismusanalyse präsentiert."

Informationen:
http://www.gfb.at
http://www.sme-union.org

Bilder/Texte zum Download finden Sie auf:
http://www.ots.at/redirect.php?gfb2.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***TPT0007 2007-06-28/10:32281032 Jun 07Birgit Bitesnich / GFB_public relations
GFB & Partner Marketing Services GmbH
Innovative Marketingkonzepte für die schönen Dinge des Lebens.
Karolingerstraße 1
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 84 92 59-28
Fax: +43 (0)662 84 92 59-33
bitesnich@gfb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TMP0006