Positive Signale aus dem AMS zur Öffnung des Tourismus-Arbeitsmarktes

Schenner: "Tourismus begrüßt Vorstoß von AMS-Chef Buchinger" - Gastgewerbe hat großen Bedarf an Arbeitskräften - 20 Prozent mehr offene Stellen

Wien (TP/OTS) - Vor genau einer Woche hat der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Hans Schenner, eine generelle Öffnung des Arbeitsmarktes bereits für das Jahr 2009 gefordert. Jetzt erhält der Sprecher der österreichischen Tourismuswirtschaft Schützenhilfe vom Chef des Arbeitsmarktservices (AMS), Herbert Buchinger, der ebenfalls für eine frühere Öffnung des Arbeitsmarktes eintritt.

"Es freut mich, dass das AMS die Anliegen des Tourismus ernst nimmt und Buchinger für eine sofortige, wenngleich schrittweise Freigabe des Arbeitsmarktes eintritt", so Schenner. Buchinger bestätige, dass der Fachkräftemangel nicht mehr auf die Metallbranchen beschränkt ist, sondern mittlerweile auch die Bau- und Tourismuswirtschaft erfasst hat, zitiert Schenner einen heutigen "Standard"-Artikel.

"Wie wir immer wieder betonen, steht der Tourismus vor gewaltigen Problemen, sollte der Arbeitsmarkt für EU-Bürger aus Osteuropa tatsächlich bis 2009 geschlossen bleiben. In den letzten zehn Jahren, zu einer Zeit, in der andere Branchen verstärkt Personal abgebaut haben, ist die Zahl der Mitarbeiter im Tourismus um 25.000 auf über 168.000 Personen gestiegen. Allein diese Tatsache zeigt, welches Potenzial in dieser Branche, die schon heute der größte Lehrlingsausbildner ist, jetzt und in der Zukunft steckt", unterstreicht Schenner.

Das Gastgewerbe hat einen gewaltigen Bedarf an Arbeitskräften, sowohl im Bereich der Facharbeiter als auch im Bereich der Hilfskräfte, welcher allein mit inländischen Mitarbeitern nicht bewältigt werden kann. Ende Juni 2007 waren im heimischen Tourismus 6.176 offene Stellen gemeldet, dies sind um 1.074 (plus 20,4 Prozent) mehr als im Juni des Vorjahres.

"Nur mit einem ausreichenden Personalstand können unsere Betriebe auch tatsächlich die von unseren Gästen zu recht erwartete Dienstleistung erbringen und wirtschaftlich erfolgreich sein. Abgesehen davon macht es kein gutes Bild für den Tourismusweltmeister, wenn es zur Hochsaison in manchen Betrieben heißt, Gastgarten wegen Personalmangels geschlossen", so der Tourismussprecher mahnend in Richtung der politisch Verantwortlichen.

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