Heißer Sommer bringt Verluste bei Pauschalreisen

Minus beträgt mehr als 4,7 Prozent

Wien (TP/OTS) - In den Ferienmonaten Juli und August sind die
Reisen gegenüber dem Vorjahr um über 4,7 Prozent zurück gegangen, auch die heuer besonders günstigen Last-Minute-Angebote ändern daran bisher nichts. Verloren haben vor allem Griechenland und Spanien, deutliche Steigerungen konnte Ägypten verbuchen.

"Mit so einem schwachen Sommer in der Pauschaltouristik hat niemand gerechnet", sagt Alexander Klaus Director Sales & Marketing bei TraviAustria, "dabei hat alles zu Jahresbeginn so gut ausgeschaut. Die Reisebüros konnten sehr gute Buchungszahlen verbuchen, aber das ist jetzt abgerissen." Das Minus bei den Pauschalreisen liegt für die Ferienmonate Juli und August insgesamt bei 4,73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Betrachtet man die gesamte Sommersaison von April bis Ende Oktober, so ist die Zahl der Buchungen um 4,2 Prozent gesunken.

"Die günstigen Last-Minute-Angebote haben bisher keine Trendwende gebracht, eher im Gegenteil, in den vergangenen Monaten ist das Minus größer geworden, bis Jahresende wird das schwer aufzuholen sein." Der durchschnittliche Reisepreis ist im Jahresvergleich in der Sommersaison um 3,26 Prozent gestiegen.

Griechenland ist weiterhin das Lieblingsreiseziel der Österreicher. Dennoch verzeichnet es in der diesjährigen Sommersaison einen Rückgang von über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Hochsaison ist das Minus etwas geringer ausgefallen. "Aber auch Spanien, ebenfalls ein klassisches Urlaubsland, hat an Beliebtheit verloren. Die Buchungen für die Ferienmonate sind gegenüber 2006 um mehr als 15 Prozent zurück gegangen.", so Klaus

Eindeutiger Sieger dieser Saison ist Ägypten. Das Land am Nil verzeichnet im Juli und August ein Plus von über 18 Prozent, über die gesamte Sommersaison betrachtet, liegt das Plus bei fast 15 Prozent. "Scheinbar konnte Ägypten sein Image als Urlaubsland verbessern. Die Qualität und der Preis sind für die Gäste offenbar stimmig", sagt Klaus. Anders die Situation bei der Türkei. Hat es noch vor wenigen Wochen nach einem leichten Plus ausgesehen, so ist es jetzt nach Beginn der Hochsaison anders. Die Buchungskurve ist ins Minus gerutscht.

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