vida-Vorsitzender Kaske: "Brauchen die Besten im Tourismus!"

Gewerkschafter bei Alpbacher Wirtschaftsgesprächen zu Tourismusperspektiven 2020

Wien (TP/OTS) - "Am Arbeitsmarkt zählt nicht das Gestern, sondern wie konkurrenzfähig wir morgen noch sind", erklärt Rudolf Kaske, Vorsitzender der Lebensgewerkschaft vida, heute, Donnerstag, 30. August 2007, im Rahmen der Alpbacher Tourismusdiskussion unter dem provokanten Titel: "Nie wieder Vollbeschäftigung? - Perspektiven 2020". Kaske fordert mehr Aus- und Weiterbildung für die Branche und spricht sich dafür aus, künftig wieder vermehrt Ältere und WiedereinsteigerInnen zu beschäftigen: "77 Prozent der Beschäftigten sind jünger als 44 Jahre. Viele verlassen die Branche jung, dem müssen wir entgegen wirken."++++

Eine Verlängerung der Berufslaufbahn für ältere - und erfahrene -Fachkräfte wünscht sich vida-Vorsitzender Rudolf Kaske: "Denn die verstehen es einfach besser, auf die Bedürfnisse der Gäste in ihrer Altersgruppe, aber auch auf die wirtschaftlich immer bedeutenderen Senioren einzugehen. Ganz abgesehen davon, dass wir auch die demographischen Entwicklungen im Auge behalten müssen." Es werde nämlich schon bald ein Wettbewerb um Lehrlinge einsetzen, prophezeit der Gewerkschafter: "Und da müssen wir branchenweit gestaltete und finanzierte Ausbildungslösungen entwickeln, um junge Menschen von den Tourismusberufen zu begeistern. Wir brauchen Karriereperspektiven, um sie in der Branche zu halten. Die Tourismusbetriebe werden erkennen müssen, dass auch am Arbeitsmarkt nur ein kooperativer Wettbewerb zum Erfolg führt. Am Tourismusarbeitsmarkt brauchen wir die Besten, nicht die Billigsten."

Der Gewerkschafter spricht sich für branchenweite Lösungen aus:
"Wir brauchen einheitliche Grundnormen, eine Anhebung des Lohnniveaus, die den Einkommensabstand zu anderen Branchen verringert, und Fortbildungswochen." Kaske könnte sich auch einen österreichweiten "Arbeitskräftepool" vorstellen, um "Saisonspitzen abzudecken." Wichtig sei es, gemeinsame Lösungen zu finden, betont der vida-Vorsitzende: "Tourismus ist ein Gesamtkunstwerk, eine Gemeinschaftsleistung, zu der Verantwortliche aus Regierung, Sozialpartnerschaft, Tourismusorganisationen und sogar Wissenschaft etwas beitragen müssen. Sie alle sind das Team, mit dem wir auch 2020 Tourismus-Weltmeister sein können."

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