Mitterlehner begrüßt Bartenstein-Vorschlag: Fachkräftemangel darf nicht zur Wachstumsbremse werden

Metall, Bau- und Elektrobereich sowie Tourismus leiden zunehmend am Mangel an qualifizierten Arbeitskräften

Wien (TP/OTS) - Wirtschaftskammer-Generalsekretär Reinhold Mitterlehner begrüßt die Ankündigung von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, den Arbeitsmarkt für die neuen EU-Länder schrittweise weiter zu öffnen. Da nun neben dem Metallbereich die Bauberufe, das Baunebengewerbe, der Elektrobereich und auch der Tourismus zunehmend vom Mangel an qualifizierten Arbeitskräften betroffen sind, ist die Erweiterung der Fachkräfteverordnung möglichst auf alle Mangelberufe notwendig, um zu verhindern, dass der Fachkräftemangel zur Wachstumsbremse wird. Durch die Zuwanderung von qualifizierten ausländischen Arbeitskräften werden auch verstärkt Arbeitsplätze für niedrig qualifizierte Inländer geschaffen.

Gleichzeitig bekennt sich Mitterlehner dazu, dass vorrangig inländisches Potenzial am Arbeitsmarkt auszuschöpfen ist. Neben einer Qualifizierungsoffensive des AMS und verstärkten Bemühungen bei der Lehrlingsausbildung schlägt er vor, die Gruppe der Asylwerber stärker in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Aufgrund der bestehenden Rechtslage können Asylwerber derzeit lediglich als Saisoniers tätig werden. "Es ist ökonomisch sinnvoller, Ausländern, die legal in Österreich leben und über eine nachgefragte Qualifikation verfügen, eine Beschäftigung zu ermöglichen, als Ausländer im Ausland mühsam anzuwerben", so Mitterlehner.

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