Sherpas sagen auf Wiedersehen Tirol

Innsbruck (TP/OTS) - Ende September kehrte die Hälfte der rund 30 Sherpas, die im Rahmen eines Projekts der NepalHilfe Tirol seit Mitte Mai auf heimischen Hütten tätig waren, in die Heimat zurück. Mit im Gepäck haben sie viele nützliche Erfahrungen für die Zukunft als Hüttenwirt oder Trekkingguide.

Über 20 Tiroler Alpenvereinshütten und Berggasthäuser beteiligen sich seit vier Jahren am "Sherpaprojekt", das auf Initiative des bekannten Tiroler Alpinisten Wolfgang Nairz (er war u.a. 1978 Expeditionsleiter bei der Erstbesteigung des Mount Everest ohne Sauerstoff) entstand. Aus seinem persönlichen Wunsch, für die Menschen in jenem Land, das für ihn zur zweiten Heimat wurde, etwas zu tun, wurde durch die Unterstützung der NepalHilfe Tirol und durch die teilnehmenden Hüttenwirte ein Vorzeigeprojekt in Sachen "Hilfe zur Selbsthilfe":

Den ganzen Sommer über lernten die Sherpas in Tirol alles, was für das Funktionieren einer Hütte in den Bergen nötig ist. Die beteiligten Hüttenwirte versuchten den Sherpas soviel wie möglich zu vermitteln: Den Umgang mit Wasser, Strom, Wegebau, aber auch alles rund um Küche, Betreuung der Gäste bzw. Hygiene und Umweltschutz.

Mit Stolz erzählt Wolfgang Nairz, dass das Engagement bereits Früchte trägt: "Heute erkennt man die Lodges und Hütten in Nepal, die von einem der in Tirol ausgebildeten Praktikanten geführt werden, auf einen Blick. Sauberkeit und Hygiene stehen an erster Stelle, rund um die Lodges gibt es keine Müllberge. Auch die Trekkingführer, die in Tirol ausgebildet wurden, wissen nun viel besser, was die Gäste wollen und stellen sich auch darauf ein. Immerhin ist mehr als ein Drittel der ca. 350.000 Touristen, die jährlich nach Nepal kommen, in den Bergen des Himalaya auf Trekkingtour unterwegs.

"Es geht nicht darum, unsere Strukturen auf Nepal zu übertragen, sondern darum, Anregungen zu geben und Kenntnisse zu vermitteln, die im Trekkingtourismus direkt umsetzbar sind", so Nairz weiter.

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