BUCHSTABENSUPPE 2007 - Wortkunst und Kochkunst einmal anders!

Der Literaturpreis des ARCOTEL Wimberger wurde bereits zum zweiten Mal vergeben

Wien (TP/OTS) - Im Finale des Literatur-Kulinarik-Wettbewerbs
wurde die Schauspielerin und Autorin Christine Velan von der prominent besetzten Jury zur Siegerin der BUCHSTABENSUPPE 2007 gewählt. Dieser Literaturpreis, nach einer Idee von Elisabeth-Joe Harriet und auch von ihr begleitet, wird jährlich vom ARCOTEL Wimberger ausgeschrieben und ist mit einem Preisgeld von EUR 2.000 dotiert.

Vergangenen Mittwoch, am 24. Oktober 2007, traf die aus Eva Feitzinger, Andreas Beck, Miguel Herz-Kestranek, Ernst Hinterberger und Brigitte Auer bestehende Jury vor ausverkauftem Haus in WIMBERGERs Restaurant zusammen: um den bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben Literaturpreis des ARCOTEL Wimberger zu vergeben. Wie bereits in den Vorrunden wurde die Jury auch im Finale vom Publikum unterstützt.

Frei nach dem Motto "Die einen schreiben über Gerichte, die anderen kochen wahre Gedichte" traten neben drei Autoren auch drei Jungköche an, die Gunst der Jury in ihrer jeweiligen Profession zu gewinnen. Denn bei der Buchstabensuppe handelt es sich doppelt um Literatur zum Essen: Nicht nur lesen, sondern auch essen, steht auf dem Menüplan. Das Vorgelesene handelt vom servierten Essen - einzige Ausnahme der erste Gang, denn die Buchstabensuppe bleibt unbedichtet.

Peter Bosch umschrieb mit seiner fantastischen Geschichte rund um ein blutsaugendes, transylvanisches "Reißfleisch" den zweiten Gang, einem "Alt Wiener Reisfleisch" serviert auf Paprika-Rahmspiegel. Im dritten Gang zeigte Wolfgang Kühn auf liebevolle, wienerische Art und Weise, wie man vom kurzen Ruhm am Burgtheater zum Maronibrater wird, dessen letzte schöne Erinnerung an das Theater die mit Maroni gefüllte Perlhuhnbrust ist - da schauspielerisch die "Burg" seither nichts mehr zu bieten habe. Psychoanalytisch und ernährungsneurotisch präsentierte sich zum Abschluss ein köstlicher "Geflämmter Topfenflan mit karamellisierten Trauben" in einer Geschichte der Schauspielerin und Autorin Christine Velan.

Diese Verhängnisse der Nachspeise, die nicht auf einer gescheiterten Ehe sondern auf einem nicht aufgearbeiteten Kindheitstrauma der großmütterlichen Küche beruhen, führten schließlich nicht nur den im Text beschriebenen Psychiater in ebensolche Behandlung, sondern machte die Autorin Christine Velan zur BUCHSTABENSUPPE-Siegerin der Jury- wie auch der Publikumsabstimmung. So wie auch die Nachspeise Mario Zandermann zum Jungkoch des Abends kürte. Die Plätze in Silber und Bronze folgten exakt der Menüfolge.

Für Direktorin Isabella Pömmer ist mit der Preisverleihung die BUCHSTABENSUPPE 2007 noch lange nicht abgeschlossen: dieses Jahr erscheint auch das Buch zum diesjährigen Autoren-Wettbewerb in der Edition Wimberger, herausgegeben von Elisabeth-Joe Harriet.

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291428 Okt 07

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