Bartenstein: Sommertourismus bringt Rekordergebnisse bei Umsatz und Nächtigungen

Wien (TP/OTS) - "Österreichs Sommertourismus weist eine Rekordbilanz auf. Die Tourismusumsätze des heurigen Sommers liegen mit 10,15 Milliarden Euro um 5,5 Prozent über dem Vorjahreswert", sagt Wirtschaftsminister Bartenstein zur aktuellen Tourismusanalyse, die das Wirtschaftsforschungsinstitut im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt hat.

Mit der Zahl von 16,69 Millionen Ankünften wurde ebenso ein neues Rekordergebnis erreicht, wobei der Zuwachs gegenüber dem Vorjahressommer ein Plus von 4,6% beträgt. Die ausländischen Gästeankünfte stiegen um 3,8% auf 10,69 Millionen, jene der inländischen Gäste um 6,0% auf rund 6 Millionen.

Auch die Zahl der Nächtigungen verzeichnete von Mai bis Oktober 2007 einen kräftigen Zuwachs von 3,3% auf 60,94 Millionen, wobei sich die Nachfrage inländischer Gäste mit +4,0% überdurchschnittlich entwickelte, bei ausländischen Gästen legte die Zahl der Nächtigungen um 3,0% zu.

"Hauptursachen für die kräftigen Zuwächse im Sommertourismus sind die gute Konjunkturlage, die hohe Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im Bereich von Kurzurlaubsangeboten sowie die sehr günstige Wetterlage in der Hauptsaison", so Bartenstein.

Kräftiges Umsatzplus in Vorarlberg und im Burgenland

In Bezug auf die regionale Entwicklung der Tourismusumsätze bescherte die Sommersaison 2007 allen Bundesländern Zuwächse. Besonders erfolgreich schnitten dabei Vorarlberg (+10,1%) und das Burgenland (+7,0%) ab. Das Wachstum in Niederösterreich (+5,4%), der Steiermark (+5,4%) und Kärnten (+5,3%) entsprach in etwa dem Österreich-Wert. Leicht unterdurchschnittlich fiel die Umsatzentwicklung in Tirol (+4,9%), Salzburg (+4,2%) und Wien (+4,1%) aus, wobei dies für die Bundeshauptstadt in Anbetracht des vorjährigen Rekordniveaus einen beachtlichen Erfolg darstellt. Das geringste Umsatzplus wurde in Oberösterreich mit +2,0% erwirtschaftet.

Österreich bei Niederländern und Schweizern immer beliebter

Die internationale Nachfrage entwickelte sich unterschiedlich: So nächtigten in der Sommersaison 2007 deutlich mehr Gäste aus den Niederlanden (+9,1%), der Schweiz (+5,7%) und Belgien (+4,9%) in Österreich als im Vorjahr. Als höchst erfreulich bezeichnet Bartenstein die positive Entwicklung der Nächtigungszahlen aus Deutschland, die erstmals seit drei Jahren wieder gestiegen sind -und zwar um 394.600 oder 1,7 Prozent auf 23,61 Millionen. Damit betrug der Anteil der Nächtigungen deutscher Gäste am Gesamtnächtigungsvolumen 38,7%.

Während die Zahl der Nächtigungen britischer Gäste das Vorjahresniveau leicht übertraf (+0,3%), blieb jene der italienischen Gäste hinter dem Ergebnis der Sommersaison 2006 zurück (-1,8%). Einbußen waren auch bei den französischen (-4,5%) und US-amerikanischen (-3,1%) Gästen zu verzeichnen, wobei der Nachfragerückgang der Touristen aus den USA zumindest teilweise auf die Dollarschwäche gegenüber dem Euro zurückzuführen sein dürfte.

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