Die Erfolgskurve des Flughafen Wien geht unaufhaltsam nach oben

Der Ausbau der 3. Landebahn muss rasch umgesetzt werden.

Wien (TP/OTS) - Die Österreichische Hoteliervereinigung sieht dringenden Handlugungsbedarf, das derzeitige Pistensystem lässt einen unabhängigen Betrieb auf den vorhandenen Start- und Landebahnen nicht zu und die beiden Pisten entsprechen zur Zeit nur einer Kapazität von 1,6 Pisten. Das Wachstum des Vienna International Airport wird lt. eigenen Prognosen über diese Grenze hinaus gehen.

"Vom Erfolg des Wiener Flughafens profitieren alle Wirtschaftszweige, vor allem auch der Tourismus. Lt. Ergebnissen des Tourismus-Satellitenkontos Wien stieg die Wertschöpfung von 2003 auf 2005 um 16 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Somit erwirtschaftet Wien 15,4 Prozent der Tourimsus-Wertschöpfung von ganz Österreich und 5,8 Prozent des Bruttoregionalproduktes. Das Wachstum im Tourismus fungiert infolgedessen auch als Job-Generator, daher muss der Flughafen Wien-Schwechat Zukunftsmotor für die Region, für Wien und ganz Ostösterreich bleiben.", so Michaela Reitterer, Vorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Landesgruppe Wien.

Das Passagierwachstum von 21,8 Prozent im November 2007 und von 10,9 Prozent für den Zeitraum von Jänner bis November 2007, wie auch die Prognose bereits heuer 20 Mio. Passagiere begrüßen zu können, sind Zeichen dafür, dass Wien zu einer internationalen Drehscheibe geworden ist. Diese Position kann ohne Ausbau der Parallelpiste aber wohl nicht gehalten werden.

"Wir bezeichnen uns in Österreich gerne als Tourismusweltmeister. Auf Grund der bisherigen Erfolge wird die Bettenanzahl in Wien bis 2010 um mehr als 20 Prozent erhöht. Dies stellt uns vor eine große Herausforderung und gemeinsam mit WienTourismus werben wir um Gäste aus der ganzen Welt. Bisher reisten ca. 60 Prozent der ausländischen Gäste mit dem Flugzeug an. Um weiterhin für den internationalen Markt offen zu sein bedarf es daher unbedingt der Erreichbarkeit mit dem Flugzeug.", appelliert Michaela Reitterer.

Zwei wichtige Maßnahmen sind für den touristischen Erfolg relevant.

Ein rascher Bau der Parallelpiste

Da das derzeitige Pistensystem einen unabhängigen Betrieb auf den vorhandenen Start- und Landebahnen nicht zulässt, sind zur Zeit maximal 72 Flugbewegungen in der Stunde möglich. Dies entspricht einer Kapazität von 1,6 Pisten. Für einen unabhängigen Betrieb muss eine zusätzliche Start- und Landebahn parallel zu einer der bereits existierenden Pisten errichtet werden. "Das Umweltverträglichkeitsverfahren ist bereits seit September 2005 abgeschlossen und liegt seit März 2007 der niederösterreichischen Landesregierung vor, nun ist es Zeit sich endlich zu entscheiden, um so rasch wie möglich mit den Bauarbeiten zu beginnen. Es soll nicht erst im Jahr 2009 der Zeitpunkt für den Bau festgelegt werden, sondern es soll noch im Jahr 2008 die Fertigstellung der Piste fixiert werden." ersucht Michaela Reitterer.

Rechtzeitige Vorsorge und Gewährleistung der Sicherheit des Flugraumes

Durch die falsche Annahme, dass nach dem Anschlag am 11. September 2001 der Flugverkehr langfristig rückläufig sein würde, gibt es nun einen Mangel an qualifizierten Fluglotsen. Einer Ausbildungs- und Anwerbungsoffensive der AustroControll ist hier nur zuzustimmen. Langfristig wird eine Entflechtung des viel zu eng gegliederten Flugraumes über Europa und eine übersichtliche Luftraumüberwachung nach amerikanischem Modell seitens Eurocontrol notwendig werden.

Ein gut funktionierender Flughafen sorgt dafür, dass leistungsfähige Wirtschaftsunternehmen dem Standort Wien treu bleiben, Arbeitsplätze gesichert werden und vorzugsweise weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Damit ist es möglich den Menschen in dieser Region eine Existenzgrundlage zu bieten.

Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) vertritt die Interessen über 1.100 führenden Betrieben der Ferien-, Konzern-, und Stadthotellerie (höchster Mitgliederstand seit der Gründung). In Wien hat die ÖHV 162 Mitglieder.

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