Public Viewing zwischen Kuhstall und Bauernstube

Urlaub mit Weitsicht - Tiroler Landwirte bieten Alternativen zum EM-Rummel - Fern-Sehen hat hier Tradition

Innsbruck (TP/OTS) - Wir befinden uns im Jahre 2008 nach Christus. Ganz Österreich und die halbe Schweiz sind von Fahnen schwenkenden Fußball-Zuschauern und Fanmeilen-Freaks besetzt. Ganz Österreich? Nein! Rund 400 idyllisch gelegene Tiroler Bauernhöfe leisten, frei nach Asterix, entschiedenen Widerstand. Tiere statt Tore, Ackern statt Abseits - so lautet hier die Devise. Urlaub auf dem Bauernhof in Tirol bietet während der Fußball-Europameisterschaft 400 Möglichkeiten, dem Rummel rund ums runde Leder zu entgehen. Jede dieser EM-Fluchtburgen, die natürlich für Unverzagte TV-Ausgucke zum Spielgeschehen bereit hält, überzeugt mit einer bunten Mischung aus Natur, Kultur und bäuerlichem Brauchtum.

Ob Österreich und die Schweiz ihr fußballerisches Sommermärchen erleben, ist noch ungewiss. Auf jeden Fall wird der Ball im Juni die öffentliche Meinung überrollen, werden an den Spielstätten der Alpenländer Fans aus allen Ländern ihre Duftmarken setzen, werden Public Viewing-Stätten Zehntausende anlocken.

Apropos Public Viewing: Diese neue Form des öffentlichen Fern-Sehens hat auf den Tiroler Bauernhöfen schon seit Jahrhunderten Tradition. Mancher der seit Generationen in Familienbesitz befindlichen Höfe bietet atemberaubende Ausblicke auf Berg und Tal und bildet den Ausgangspunkt für so manche Wanderung mit exzellenter Fern-Sicht. "Diese neuen Einblicke begeistern viele unserer Gäste nachhaltig", berichtet Klaus Loukota, Geschäftsführer des Tiroler Landesverbandes Urlaub am Bauernhof.

Freilich: Nicht überall, wo Bauernhof drauf steht, ist auch bäuerliches Leben drin. Deshalb wacht der Verband streng über seine Mitgliedsbetriebe. "Die Marke Urlaub am Bauernhof", so Loukota, "garantiert unseren Gästen einen qualitätsgeprüften, gastfreundlichen Betrieb, auf dem die Landwirtschaft gelebt wird." In regelmäßigen Abständen überprüft eine unabhängige Jury die Höfe auf Herz und Nieren - und nach bis zu 150 Kriterien. Das Ergebnis ist eine "blumige" Hitparade. Denn jedem Bauernhof werden zwei, drei oder vier Blumen als Orientierungsmerkmale verliehen. So verzeichnen die rund 400 Tiroler Höfe, die zur Zeit über 1700 Zimmer, 450 Ferienwohnungen und rund 7000 Gästebetten verfügen, seit Jahren stattliche Zuwachsraten. Rund 200.000 Gäste genießen jährlich diesen etwas anderen Komfort zwischen Kuhstall und Bauernstube.

Dabei besteht Urlaub auf dem Bauernhof keineswegs aus Askese oder Verzicht auf Annehmlichkeiten. "Unsere Höfe bieten urgemütliche Wohnungen und Zimmer mit allem Komfort - vom Himmelbett bis zur Spülmaschine," berichtet Klaus Loukota. Wenn im Kachelofen der Stube das Feuer knistert, wenn die Kühe im nahen Stall muhen und die Hauskatze ihre Runden dreht, dann genießt so mancher Besucher aus großstädtischen Gefilden eine ganz andere Art von Lebensgefühl.

Und so richtig in Fahrt kommen auf einem Bauernhof die kleinen Gäste. Wenn sie zu bestimmten Zeiten mit der Bäuerin im Stall mit anfassen dürfen - vielerorts stehen eigene Overalls und Stiefel für sie bereit -, wenn sie das Frühstücksei persönlich bei der Henne abholen, der Ziege einen Guten Morgen wünschen und die Schafe kraulen, dann ist der Game Boys längst vergessen. Wenn zwischen Arlberg und Kitzbüheler Alpen der Hahn kräht, räkelt sich mancher im Bauernbett und freut sich auf das anschließende Frühstück mit selbstgemachter Marmelade, mit dem frischen Brot aus dem Holzofen, Butter und Milch vom Hof und mit einem Speck, den man beim letzten Besuch noch leibhaftig auf vier Beinen im Schweinestall antraf.

Bei so viel Angebot mag mancher getrost den Fußball-Rummel rund um die EM vergessen. Aber selbstverständlich können die zumeist männlichen Fußball-Fans das Geschehen in den Stadien auch auf einem Bauernhof via TV bestens mitverfolgen. "Die übrigen Familienmitglieder haben bestimmt ganz anderes während dieser Zeit im Sinn", sagt Klaus Loukota. Denn das Angebot reicht von der Hausmusik bis zum gemeinsamen Backen. Unentwegte können sich natürlich auch ins Geschehen der Landeshauptstat Innsbruck stürzen, wo während der Vorrunde die Mannschaften aus Spanien, Russland und Schweden ihre Spiele austragen.

Auf den Tiroler Bauernhöfen folgt das Leben seinen eigenen Regeln - geprägt von der Jahreszeit und den Anforderungen der Landwirtschaft. Das Erfolgsmodell Urlaub auf dem Bauernhof hat mittlerweile auch Spezialisten hervorgebracht. So verfügen beispielsweise die Baby- und Kinderbauernhöfe über zahlreiche kindgerechte Einrichtungen - vom Wickeltisch bis zum Flaschenwärmer. Sie sind speziell auf die Kindersicherungen überprüft und haben stets einen Spielplatz und viele Kleintiere zum Streicheln und Kennenlernen. Größere Vierbeiner bieten hingegen die Reiterbauernhöfe, die alles rund ums Pferd parat haben. Vollwertprodukte, vegetarische Gerichte, Kneipp- und Wohlfühlangebote präsentieren die Gesundheitsbauernhöfe, während die Biobauernhöfe ihren Fokus auf die biologische Landwirtschaft legen und den Gast daran in vielfältiger Weise teilhaben lassen.

Mit und ohne fußballerische Großveranstaltung bietet der Tiroler Bauernhof gerade Familien mit Kindern - aber nicht nur ihnen! - eine echte Alternative zum Hotel- oder Strandleben. Bereits ab 21,00 Euro pro Person und Tag für Übernachtung und Frühstück kann man erleben, wie Tiroler Bauern den Hof machen.

Auskunft: Urlaub am Bauernhof in Tirol, Brixner Straße 1m, A-6020 Innsbruck, Telefon +43-592921171, Fax +43-592921179 www.bauernhof.cc

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251000 Feb 08

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