ÖHV-Erfolg Disagio-Gebühren-Senkung: 0,3% ab April

Langfristiger Erfolg der ÖHV-Beschwerde vor der EU-Kommission

Wien (TP/OTS) - Seit dem Erfolg der ÖHV-Beschwerde gegen künstlich überhöhte Gebühren im bargeldlosen Zahlungsverkehr vor der EU-Kommission sinken die Disagio-Gebühren: Ab 1. April sind über die ÖHV reduzierte Sätze von 0,3% möglich. Davon profitieren auch andere Branchen.

Die EU-Kommission hat der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Recht gegeben: "Betriebe aus allen Branchen sind für die Akzeptanz von Kreditkarten jahrelang mit überhöhten Disagio-Sätzen bestraft worden. Nicht zuletzt aufgrund der ÖHV-Beschwerde gelangte die EU-Kommission zur Erkenntnis, dass die EC-Maestro-Gebühr von Mastercard künstlich hoch gehalten wurden, da sie keinem Wettbewerb unterlagen", erklärt ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn. Die Sätze mussten schrittweise gesenkt werden. Lagen sie im Jahr 2000 noch bei heute unvorstellbaren 1,5%, sinken sie mit 1. April auf passable 0,3%. "Ohne die ÖHV-Beschwerde wäre das nicht möglich gewesen", hält Reisenzahn fest und verweist auf den unverzichtbaren Beitrag der Bundeswettbewerbsbehörde, die maßgeblichen Anteil an der nun deutlich verbesserten Situation im bargeldlosen Zahlungsverkehr in Österreich habe. Dass dieser nun im Einklang mit dem EU-Wettbewerbsrecht steht, sei ein Verdienst der freiwilligen Interessenvertretung.

Ab April Disagiosätze von 0,3% über die ÖHV

Österreichs Hotellerie kämpft mit stark steigenden Kosten und einem immer schärferen Wettbewerbsumfeld: "Harter Wettbewerb auf der einen Seite und überproportionale Steigerungen bei den Kosten für Energie, Wareneinsatz und Mitarbeiter auf der anderen Seite setzen die Branche massiv unter Druck", erklärt Reisenzahn und verweist auf die unlängst von der Wirtschaftskammer präsentierte IHS-Studie. Der zufolge verzeichneten Tourismusbetriebe in den vier wichtigsten Teilbereichen von 2005 bis 2007 einen Kostenanstieg um 7,1 Prozent, im Jänner 2008 sogar um 15,67 Prozent: "Ein Hotelier, der diesen Preisanstieg an seinen Gast weitergibt, provoziert, ihn zu verlieren", so Reisenzahn. Die ÖHV leiste mit Initiativen wie dieser Beschwerde einen Beitrag zur Optimierung der Betriebsausgaben weit für die gesamte Branche und darüber hinaus. Um die Kostensituation zu optimieren, bietet die ÖHV in Kooperation mit der Einkaufsgenossenschaft hogast über ihren Partner B&S Card Service ab 1. April die vergünstigte Disagiosätze von 0,3 % an. "Das ist ein unschlagbares Angebot, da werden andere Anbieter nur nachziehen können. Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: Im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs sind bei den Kreditkarten noch zwei Beschwerdepunkte aus dem Verfahren offen. Wenn die abgehandelt sind, stehen der Hotellerie und zahlreichen anderen Branchen weitere Kostenreduktionen ins Haus", so Reisenzahn. Ein ÖHV-Mitgliedsbetrieb mit 100 Betten, der alle Vorteile seiner Mitgliedschaft nützt, hat sich bisher über Sonderkonditionen und weitere Angebote 8.000,- Euro im Jahr gespart und profitiert künftig noch stärker.

Weitere Pressemeldungen und Infos finden Sie unter www.oehv.at

Rückfragen & Kontakt:

Kontakt:
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
Tel.: +43 (0)1 533 09 52
Fax: +43 (0)1 533 70 71
office@oehv.at
http://www.oehv.at*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***TPT0002 2008-03-17/10:38171038 Mär 08ÖHV Touristik Service GmbH
Piaristengasse 16/7
1080 Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TMP0002