Europa-Kampagne von Hogast und ÖHV gegen Mitarbeitermangel im Tourismus

Werbung in 5 neuen Mitgliedsstaaten für Arbeit in Österreich

Wien (TP/OTS) - Um der schleppenden Arbeitsmarktöffnung einen neuerlichen Anstoß zu geben, starten die Einkaufsgenossenschaft hogast und die ÖHV eine Mitarbeiterkampagne in fünf neuen EU-Mitgliedsstaaten.

Seit Jahresbeginn ist der österreichische Arbeitsmarkt für Küchenfachkräfte aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten geöffnet. Wie hoch die Nachfrage der Tourismusbetriebe ist, zeigt die AMS-Bilanz: Jeder zweite neue Mitarbeiter aus diesen Ländern arbeitet als Gaststättenkoch. Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) fordert deshalb umso rascher die Arbeitsmarktöffnung für alle touristischen Beschäftigungsgruppen. Gleichzeitig nützen die Einkaufsgenossenschaft hogast und die ÖHV den Spielraum aus, den die Verordnung eröffnet: Mit einer groß angelegten Anwerbe-Aktion in Print- und Online-Medien werden Mitarbeiter aus fünf mittelosteuropäischen Staaten angeworben. "Die Entwicklung des Arbeitsmarktes ist grosso modo sehr erfreulich. Unternehmern zeigt sie auch ihre Kehrseite - und auf der haben wir im vergangenen Sommer 7.000 offene Stellen entdeckt, die schlicht nicht besetzt werden konnten. Wir haben nun in Kooperation mit der hogast eine Antwort darauf", erklärt ÖHV-Präsident Peter Peer.

Starke Nachfrage nach der hogast-Jobbörse

Die hogast offeriert Tourismusbetrieben in Kooperation mit der ÖHV und Urlaubsspezialisten umfassendes Service nicht nur im Einkauf. Nach detaillierter Analyse von Marktumfeld und Bedarf bietet die unter Mitwirkung der ÖHV im Jahr 2006 neu gelaunchte Jobplattform unter www.hogastjob.com den Mitgliedsbetrieben Zugang zu Bewerbungen von Tourismusfachkräften. Kandidaten in allen Positionen stellen Ihr Profil online - und das mit großem Erfolg, wie hogast-Aufsichtsratvorsitzender Jakob Platzer erklärt: "Die hogast-Jobbörse stellt eine Erfolgsgeschichte dar, wie man sie schöner nicht schreiben kann!" 8.500 Bewerber hat die hogast seither bei ihrer Bewerbung begleitet. Nun findet diese Erfolgsgeschichte in fünf mittelosteuropäischen Ländern ihre Fortsetzung: "In Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn werden bis Ende April in einer groß angelegten Kampagne Online- und Print-Inserate geschaltet, die auf den geöffneten Arbeitsmarkt für Köche und die hogast-Jobbörse verweisen. Für User aus diesen Ländern werden eigene Landing-Pages erstellt, wo sie Informationen dazu in ihrer jeweiligen Landessprache vorfinden", erklärt ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn.

ÖHV-Engagement gegen Hinhaltetaktik

Sinn der Übergangsfrist bis zur endgültigen Öffnung spätestens 2011 sei, diese Zeit für die Vorbereitung des eigenen Arbeitsmarkts auf die völlige Freizügigkeit für Arbeitnehmer zu nützen. "Andere sind uns da weit voraus, haben die Chance erkannt und genutzt. Wir sind da eindeutig Nachzügler. Der Sinn dieser Verzögerungstaktik stellen wir in Frage", so Peer. Leidtragende dieser Verzögerungstaktik in Sachen Arbeitsmarktöffnung seien die Tourismusbetriebe. "Was bisher getan wurde, geht als erster Schritt in die richtige Richtung durch. Aber jetzt müssen die nächsten folgen - der Weg bis zum Ziel ist noch weit, und alle andere liegen deutlich vor uns. Wir müssen uns beeilen. Viel Zeit bleibt uns nicht", drängt Schellhorn auf eine rasche Evaluierung der bisherigen Schritte. Dass im Tourismus hoher Bedarf an Mitarbeitern bestehe, der allein durch das im Inland vorhandene Potential nicht bedient werden könne, liege auf der Hand.

AMS-Bilanz zeigt hohen Mitarbeiterbedarf im Tourismus

50 Berufsgruppen umfasst die mit Jahresbeginn 2008 in Kraft getretene Fachkräfteverordnung. "Jetzt bestätigt sich, wovor wir schon lange warnen: Österreichs Hoteliers finden in vielen Regionen keine Mitarbeiter für Service, Etage und andere Bereiche", erklärt Schellhorn. 252 Fachkräfte aus den neuen Mitgliedsstaaten wurden dem AMS zufolge nach Inkrafttreten der Verordnung binnen Monatsfrist in österreichischen Betrieben angestellt. 125 davon waren Köche: "50 Berufe, gerade einmal einer davon im Tourismus - und darauf entfällt jeder zweite Mitarbeiter, der auf Basis dieser Verordnung angestellt wurde. Das weist auf massiven Änderungsbedarf hin", so Schellhorn. Mit einem großen Ansturm rechnet er freilich nicht: "Wichtig ist, dass etwas passiert. Jeder einzelne neue Mitarbeiter hilft."

Die ÖHV vertritt die Interessen von über 1.100 Betrieben der Ferien-, Konzern- und Stadthotellerie. Das ist der höchste Mitgliederstand seit der Gründung der ÖHV. Die Bettenkapazität der ÖHV-Mitgliedsbetriebe entspricht damit über 63% der Betten in der 4-und 5-Sterne-Hotellerie. Diese Betriebe zeichnen sich durch ausgeprägte Servicequalität, Spezialisierung und/oder nachhaltige Innovationskraft aus. Die Mitgliedsbetriebe der ÖHV beschäftigen rund 30.000 Mitarbeiter, das sind 30 % aller Mitarbeiter in der Beherbergung. Der Logisumsatz der ÖHV-Mitglieder beträgt ca. 900 Mio. Euro.

hogast bedeutet ALLES AUS EINER HAND

1890 Betriebe vertrauen heute nicht nur im Sinne der Preis-, sondern auch der Zeitökonomie auf Österreichs führende Einkaufsgenossenschaft für Hotellerie und Gastronomie hogast. Und nutzen damit die Möglichkeit den kompletten Einkauf "aus einer Hand" abzudecken.

Bildmaterial:

Das im Rahmen der Kampagne geschaltete Print-Sujet finden Sie zum Download im Pressecorner unter
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IPGNX160-SOKE-9CN2-DPD0-E1P0KZL4IG8V
Bildrechte: hogast/ÖHV

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Peter Peer, ÖHV-Präsident (Stadthotellerie)
Novotel, Mercure und Suitehotel Österreich, Wien
Tel.: +43 (0)1 599 01-550
Sepp Schellhorn, ÖHV-Präsident (Ferienhotellerie)
Hotel "Der Seehof", Goldegg
Tel.: +43 (0)6415 8137
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