Hotellerie setzt sich für faire und transparente Wettbewerbsbedingungen ein

Ennemoser: Regulierungen hemmen wettbewerbsfähige Unternehmen - In der Hotellerie sind Flexibilität und Originalität gefragt

Wien (TP/OTS) - Österreich spielt in der internationalen
Hotel-Liga nicht nur von der Qualität her, sondern auch quantitativ im Spitzenfeld mit. Mit über 1,1 Millionen angebotenen Hotelbetten rangiert die Alpenrepublik europaweit an 6. Stelle. Dies verleiht dem Fachverband Hotellerie auf europäischer Ebene eine gewichtige Rolle.

Gemeinsam mit dem Fachverband Gastronomie und dem Veranstalterverband werden im Rahmen der europäischen Interessensvertretung HOTREC von Donnerstag bis zum Wochenende die Positionen für die nächsten zwei Arbeitsjahre formuliert. Für Österreichs Hotellerie steht dabei im Vordergrund, dass die derzeitige Praxis der laufenden internationalen, europäischen und nationalen Regulierungsinitiativen besser aufeinander abgestimmt werden muss.

Für den Obmann des Fachverbandes Hotellerie, Dr. Klaus Ennemoser, entscheidet sich der Erfolg eines rechtlichen Standards letztlich bei der Umsetzung im Hotelbetrieb sowie beim Nutzen für den Gast. "Einzelinteressen dürfen bei so wichtigen Themen wie Barrierefreiheit und Brandschutz nicht im Vordergrund stehen. Hier gilt es Lösungen für die Betroffenen zu ermöglichen, die das Leben aller Beteiligten erleichtern und einfacher machen. Gerade in der Hotellerie lässt sich nicht alles über einen Kamm scheren. Letztlich lebt die Branche von Originalität und Authentizität. Werte, die gerade für Europa und seine Mitgliedsstaaten - allen voran Österreich - zutreffen."

Der Erfolg des österreichischen Tourismus findet internationalen Respekt und Anerkennung. Ennemoser freut sich, dass auf die Expertise der österreichischen Hotellerie auf europäischer Ebene gerne zurückgegriffen wird.

HOTREC repräsentiert europaweit mehr als 1,6 Millionen Hotelbetriebe mit 9 Millionen Beschäftigten. Insgesamt sind in der HOTREC 25 EU-Mitgliedsstaaten mit 40 Hotelverbänden vertreten. In vielen Bereichen - wie zum Beispiel der Hotelklassifizierung - nimmt Österreich eine Vorreiterrolle ein. Für Ennemoser ist dies Arbeit an der Basis: "Denn es wird immer wieder vergessen, das europäisches Recht österreichisches Recht wird. Darum müssen wir bei der Entscheidungsfindung ganz am Anfang dabei sein. Umso wichtiger ist, dass Österreichs Hotellerie im internationalen Vergleich so stark abschneidet."

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