Tourismus 2.0 - Ökosoziale Denkansätze für den heimischen Tourismus

Fachtagung des Ökosozialen Forums am 28. und 29. Mai 2008 in Ramsau am Dachstein

Wien (TP/OTS) - Wie ist es möglich, dass eine Pension mit Standard aus den zwanziger Jahren zum Insidertipp für Sommerfrische geworden ist? Warum kann in 1.000 m Seehöhe ein Essen beim Bauern ein Haubenerlebnis sein? Wie kann ein Hotel zum Markenzeichen und zur Designikone werden? Und wann fühlen sich Thermengäste vom Personal beseelt bedient?

Bei der Veranstaltung "Tourismus 2.0 - Ökosoziale Denkansätze für den heimischen Tourismus" stellen Menschen ihre außergewöhnlichen, nachhaltigen und gleichzeitig finanziell erfolgreichen Tourismusangebote vor. Gemeinsam mit Tourismus-QuerdenkerInnen vermitteln sie Ideen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Ausrichtung des österreichischen Tourismus. Denn ökologische Aspekte alleine reichen im Tourismus nicht aus. Die Themen Investitionen und Marketing entscheiden in dieser Branche angesichts des enormen Kapitaleinsatzes immer mehr über künftigen Erfolg oder Misserfolg. Die Tagung geht besonders auf diese Bereiche ein, zeigt aber gleichzeitig auf, dass Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch sein müssen. Das Ökosoziale Forum und die Gemeinde Ramsau am Dachstein wollen mit der Veranstaltung alternative Handlungsszenarien im Tourismus vermitteln, abseits vom Mainstream hin zur Vision eines touristischen "Feinkostladens" Österreich.

Programm und Anmeldung unter www.oekosozial.at

Tourismus in Österreich: enormer Anpassungsbedarf

Der Tourismus in Österreich besitzt eine lange und erfolgreiche Geschichte, die vor allem dadurch gekennzeichnet war und ist, dass sich weite Kreise der Bevölkerung vor allem im ländlichen Raum für ein Engagement in diesem Sektor entschieden haben. Dadurch wurde dieser Wirtschaftszweig zu einem wichtigen ökonomischen Standbein und in weiterer Folge zu einer tragenden Säule für Wohlstand und Entwicklung in weiten Teilen des ländlichen Raumes. Auf den Bereich Tourismus fallen fast 9 % der Gesamtwertschöpfung Österreichs. Im Jahr gibt es 120 Mio. Nächtigungen, davon mehr als 70 % von auslän-dischen Gästen. Zu kleine Betriebsgrößen, der anstehende Generationenwechsel, generelle Strukturprobleme und eine Reihe von externen Faktoren wie Klimawandel, ausufernder Ressourcenverbrauch oder der Wandel der Märkte führen jedoch in zunehmendem Maße zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit. Österreichs Tourismus wächst zwar nach wie vor, verliert aber kontinuierlich an Marktanteil.

Chance für Innovationen im Marketing und im Investitionsbereich

Das Ökosoziale Forum sieht einen enormen Anpassungsbedarf, aber gleichzeitig auch die einmalige Chance, in dieser Situation mit alternativen Tourismuskonzepten, basierend auf einer nachhaltigen Entwicklung bzw. Wirtschaftsweise, dem heimischen Tourismusangebot Impulse für eine neue, zukunftsfähige Ausrichtung zu geben. Mit der Tagung in Ramsau will das Ökosoziale Forum den Anstoß zu einem längeren Diskussionsprozess zum Thema "nachhaltiger Tourismus" geben. Die Startveranstaltung legt das Hauptaugenmerk auf zwei kapitalintensive und daher wirtschaftlich besonders relevante Themenkomplexe: auf das Marketing und den Investitionsbereich.

Beide Themen werden bei der Tagung "Tourismus 2.0 - Ökosoziale Denkansätze für den heimischen Tourismus" jeweils anhand von drei erfolgreichen Best-Practise-Beispielen aus unterschiedlichen Blickwinkeln vorgestellt und abschließend durch je zwei Impulsreferate von ExpertInnen theoretisch untermauert. Ziel dieser beiden Tage ist das Aufzeigen von alternativen Handlungsszenarien im Tourismus abseits vom touristischen Mainstream und das beispielhafte Zeichnen der Vision eines touristischen "Feinkostladens" Österreich.

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