Hotellerie begrüßt Euro-Einführung in der Slowakei

Österreich wird an Vorteile der gemeinsamen Währung erinnert - "Branche verdankt dem Euro faireren Wettbewerb und besseres Investitionsklima"

Wien (TP/OTS) - Der Obmann des Fachverbandes Hotellerie, Dr. Klaus Ennemoser, begrüßt die Empfehlung der EU-Kommission, die Slowakei als 16. Mitglied Anfang 2009 in die Euro-Zone aufzunehmen, gleich zweifach: "Erstens wird die rasante Wirtschaftsexpansion unseres Nachbarlandes mit +10,4 Prozent im letzten Jahr honoriert, zweitens werden für Österreich die Voraussetzungen für faire Wettbewerbsbedingungen und ein stabiles Investitionsklima verbessert."

Ennemoser erinnert sich noch allzu gut an die Zeiten, in denen beispielsweise Italien stets mit Währungsabwertungen seine Wettbewerbssituation zulasten der heimischen Hotellerie verbesserte. "Diese Spirale nach unten hat mit dem Euro ein Ende gefunden. Anstelle hoher Transaktions- und Währungsabsicherungskosten können Österreichs Hoteliers heute längerfristig planen und strategisch investieren." Mit der Aufnahme des Wirtschaftstigers Slowakei baut Österreich seine Position als Binnenland innerhalb eines weltweit führenden Wirtschaftsraumes weiter aus.

Auf die hohe Inflationsrate angesprochen, erinnert sich Ennemoser ebenfalls: "In den 1980er Jahren hatten wir noch Inflationsraten von bis zu acht Prozent, und wir hatten - damals politisch korrekt - von einem starken Schilling gesprochen." Entscheidend für Unternehmer sei doch in erster Linie, dass von berechenbaren und stabilen Rahmenbedingungen ausgegangen werden könne. Wettbewerb könne nur funktionieren, wenn er auf gleicher Augenhöhe stattfindet. Der Euro sei dazu eine wichtige, leider nicht die einzige Voraussetzung. Die nationalen Regierungen bleiben insbesondere bei ihrer Fiskalpolitik gefordert, so Ennemoser abschließend.

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