Zillertal provoziert zu Nachhaltigkeitswettbewerb - BILD/ANHANG

Mayrhofen (TP/OTS) - "Wo stehen wir - und: wo wollen wir hin?" Das waren im Grunde die Fragen, denen sich am vergangenen Wochenende die international besetzte Konferenz "Fünf Sterne für Regionen" in Mayrhofen/Zillertal widmete.

Die Konferenz ist die Weiterführung der zukunftsorientierten Arbeit des Planungsverbandes Zillertal, dem alle 25 Gemeinden angehören. Obmann Josef Geisler: "Wir erarbeiten gemeinsam ein Konzept zur nachhaltigen Entwicklung unseres Tales. Ziel: unser Tal muss auch in Zukunft für seine BewohnerInnen und Gäste höchst attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben. Dazu brauchen wir den "Dreiklang" von ökologischen, ökonomischen und sozialen Sichtweisen und Problemlösungen".

Auf sieben "Aktionsfeldern" unterwegs

Der Planungsverband Zillertal bearbeitet bereits sechs konkrete "Aktionsfelder" nach diesem "Dreiklang": Wasser & Klimawandel, Erneuerbare Energien, Verkehr (Mobilität, Erreichbarkeit, Kommunikation), Öffentliche Sicherheit, Kultur und Identität, Regionale Wirtschaft und Versorgung. Zusätzlich - laut Konferenzbeschluss: das nutzungsorientierte Raumordnungskonzept.

Die drei Konferenzziele

Die Konferenz erfüllte drei zentrale Funktionen. Erstens öffentliche Berichterstattung über die bisherige Arbeit. Zweitens:
Bekenntnis und Motivation für den unverzichtbaren "Dreiklang der Nachhaltigkeit". Drittens: Einladung an andere Regionen, beim Nachhaltigkeitswettbewerb mitzumachen. Motto: "Fünf Sterne für Regionen".

Nachhaltigkeit ist nicht konfliktfrei

Das "Zillertaler Modell" ist von der Konzeption, aber besonders von der Umsetzung her sehr arbeitsintensiv und herausfordernd. Konkret gilt es, die Interessen und Probleme von 25 Gemeinden, verschiedener Wirtschaftsbetriebe, Infrastrukturen und vor allem der BürgerInnen zu erfassen, abzuwägen und zu integrieren. In ein gemeinsam getragenes Zukunftskonzept. "Vor dieser Gemeinsamkeit stehen immer wieder beinharte Auseinandersetzungen, die deutlich und ehrlich auszutragen sind", so der Wirtschaftstreibende und -politiker Franz Hörl.

Mit dabei: Wissenschaft und angewandte Forschung

Die Arbeiten an der "Nachhaltigkeitsregion Zillertal" werden vom Land Tirol (Raumordnung), der Wissenschaft (etwa TU München, Philosophie und Ethik - Universität Innsbruck) und fachspezifischen Unternehmen (wie "Wasser Tirol") begleitet und unterstützt.

Zillertaler Modell will Wettbewerb provozieren

"Das Zillertal ist immer ein bisschen Provokation. Deshalb trauen wir uns auch zu, unsere Arbeit anderen Regionen zu zeigen und sie zum Wettbewerb herauszufordern. Die erste Folgekonferenz für die "Fünf Sterne Region" ist 2010", so Initiator Josef Geisler.

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TPT0004 2008-06-09/10:29

091029 Jun 08

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