Wissenschaft bestätigt: Wasserfall-Therapie mit sensationeller Wirkung bei Asthma

Gesundes Durchatmen am Krimmler Wasserfall

Salzburg (TP/OTS) - Im Rahmen des Forschungsprojektes Krimmler Wasserfälle "Wasser, Luft, Lunge" untersuchte die Paracelsus Medizinische Privatuniversität(PMU) im Auftrag der Großglockner Hochalpenstraßen AG (Grohag) die gesundheitlichen Auswirkungen des Krimmler Wasserfalls. Zu diesem Zweck wurde im Juli und August 2007 in Krimml das "Splash Camp Krimml" eingerichtet und eine randomisierte, kontrollierte klinische Studie mit 54 asthmatischen Kindern durchgeführt. Sie sollte zeigen, ob der tägliche einstündige Aufenthalt an den Krimmler Wasserfällen Asthma und Allergien bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe über einen Zeitraum von drei Wochen verbessert. Die Studie ergab außerordentliche Ergebnisse und wurde nun im Rahmen einer Pressekonferenz am 23. Juni 2008 in Salzburg-Hellbrunn präsentiert.

"Der Aufenthalt am Wasserfall führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Atemwege und wirkt sich positiv auf die Lungenfunktion aus. Herausragend ist, dass eine nahezu vollständige Reduktion aller Asthma-Symptome nur bei den `Wasserfallkindern´ über 4 Monate anhielt", bestätigt der zuständige Projektleiter Univ.-Doz. Dr. Arnulf Hartl von der Paracelsus Universität. Verantwortlich dafür ist vor allem die lungenreinigende Wirkung feinster elektrisch geladener Wasserteilchen, die durch den mikrofeinen Sprühnebel am Krimmler Wasserfall über die Atemwege in die Lunge gelangen und so nachhaltige, funktionelle, symptomatische und immunologische Verbesserungen bewirken. Klimatherapie am Krimmler Wasserfall bietet somit eine neue, sanfte und natürliche Therapieoption bei Allergien und Asthma junger PatientInnen.

Als "Gesundheits-Sensation in der Nationalparkregion" bezeichnet Landeshauptmann-Stellvertreter und Grohag-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Wilfried Haslauer die Ergebnisse der Krimmler Studie: "Ein Aufenthalt bei den Krimmler Wasserfällen bietet große Hoffnung auf Besserung und Linderung für viele Menschen, die Probleme mit ihren Atemwegen haben, sie sind aber auch eine große Chance für den Tourismus in der Tauern-Region", sagt Haslauer.

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG hatte die Initiative ergriffen, einen wissenschaftlichen Nachweis der Gesundheits- und angenommenen Heilwirkungen von Quellen zu erbringen, die bereits in der Vergangenheit große touristische Anreize geboten haben. Ziel sei es, der österreichischen und besonders der regionalen Tourismuswirtschaft bestmögliche Impulse zu geben. Als Pilotprojekt dient die Untersuchung der Krimmler Wasserfälle und des Gartl-Wasserfalles am Fuß des Großglockners in Großkirchheim (Mölltal). Das Projekt wurde bereits insofern erweitert, als hier derzeit die Wirkung des Wasserfalls auf Stressabbau und Immunsystem bei kurzzeitigem Aufenthalt untersucht wird. Im August wird dann in Krimml die physiologische Wirkungsweise der Wasserfälle in einer weiteren, von der FFG-Knet Wasser und der GROHAG unterstützten klinischen Studie mit Justizwachebeamtinnen untersucht werden. "Diese erweiterten Untersuchungen bieten ein besonders hohes touristisches Potential, mit dem viele, auch gesunde Menschen, als künftige Gäste gewonnen werden könnten", betonte Haslauer.

Im Anschluss an die Pressekonferenz wurde der ORF-Film "Erlebnis Österreich - Naturheilmittel Krimmler Fälle" von Hans Kutil gezeigt, der am 28.Juni 2008 um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt wird. Der Film stellt die heilsame Wirkungsweise des Wasserfalls dar und spannt den Bogen von den Bestrebungen des Landarztes von Zell am See, Paul Oberlechner, die Krimmler Wasserfälle bereits 1803 zum Heilbad zu erklären, über den sogenannten "Wasserfadenversuch", der die elektrostatische Aufladung im Nahbereich von Wasserfällen zeigte -bis hin zu den modernen molekularmedizinischen Untersuchungen der ForscherInnen der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in der Gegenwart.

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231138 Jun 08

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