Weniger Kaufkraft, höhere Preise - Pauschalreise vor Comeback

Öl-Höhenflug macht Individualität teuer

Wien (TP/OTS) - Den Konsumenten fehlt es mehr und mehr an verfügbarem Einkommen. Experten sprechen von 2.000 bis 2.500 Euro pro Jahr und Haushalt. Wie sich dies auf die touristische Nachfrage auswirken wird, darüber sind sich die "Big Three" in Österreich (World of TUI, Thomas Cook und Rewe Touristik) einig: das Pendel, das zuletzt deutlich Richtung Bausteinurlaub ausschlug, wird wieder mehr zur Pauschalreise zurück schwingen, wird unisono auf diesbezügliche Anfrage von T.A.I., Österreichs größter Tourismusfachzeitung, betont.

Klaus Pümpel, CEO der World of TUI in Österreich: "Auslöser für den jetzigen Baustein-Boom waren meiner Meinung nach die Low Cost-Airlines, die gezeigt haben, dass auch der Flug sehr billig sein kann und so eine Alternative zur Pauschalreise entstand. Dieser Preisvorteil kann sich aber relativieren, wenn der Flugbaustein teurer wird."

"Die Geschäftsmodelle der Low-Cost-Carrier geraten durch die hohen Kerosinpreise gewaltig unter Druck", sagt Reinhard Kotzaurek, CEO von Thomas Cook Austria, der sich sicher ist, "dass bei steigenden Ölpreise die Pauschalreiseanbieter zahlreiche Vorteile gegenüber Billigfliegern und selbst organisierten Reisen haben."

In dieselbe Richtung argumentiert ITS-Billa/Jahn Reisen Geschäftsführer in Österreich, Martin Fast: "In Zeiten reduzierter Kaufkraft und zahlreicher Preiserhöhungen werden individuelle Reisen schon allein durch die hohen Treibstoffpreise immer teurer. Ich erwarte die Wiedererstarkung der Pausschalreise für den Winter 08/09 sowie für die Sommersaison 2009."

Genaue Zahlen über das aktuelle Verhältnis zwischen Pauschal- und Bausteinreisen existieren keine. TUI-Chef Pümpel schätzt die Relation derzeit auf 75:25 bis 70:30 ein. Die eindeutige Dominanz von Pauschalurlauben ist also nach wie vor gegeben und dürfte wieder zunehmen. Thomas Cook Vorstand Kotzaurek: "Die Pauschalreise lag schon in den vergangenen Jahren deutlich unter der allgemeinen Preissteigerung. Sie wird ihr Comeback feiern, auch wenn sie nie wirklich out war."

Die Chefs der drei großen Veranstalter erwarten sich auch Änderungen im Reiseverhalten. Wie diese aussehen dürften, darüber mehr in der aktuellen T.A.I.-Ausgabe, die am Freitag, dem 29. August 2009, erscheint.

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