Ferdinand Hodler - Eine symbolistische Vision- Ausstellung in Budapest

Budapest/Ungarn (TP/OTS) - Vom 9. September bis 14. Dezember 2008 zeigt das Museum der Schönen Künste in Budapest eine der wichtigsten und umfassendsten Hodler-Ausstellungen mit 130 Gemälden und 40 Zeichnungen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern, unter Mitwirkung des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft. Ferdinand Hodler, der schweizerische Nationalmaler wurde von Barthélemy Menn entdeckt und ist zu dessen Schüler geworden. Mitte der 1880er Jahre begann Hodler sich von den künstlerischen Vorbildern seiner frühen Jahre zu lösen. Im Dezember 1885 hatte er im Genfer Cercle des Beaux-Arts seine erste Einzelausstellung. Die zweite Soloschau wurde ihm 1887 im Kunstmuseum seiner Heimatstadt Bern ermöglicht.

Mit seinem Gemälde Die Nacht (1889) gelang Hodler in Paris (1891) der Durchbruch, es folgten Ausstellungen und Ehrungen in München,Venedig, Berlin und Wien.

Auf der Weltausstellung in Paris 1900 bekam Hodler die Goldmedaille für drei seiner ausgestellten Werke. Er war jetzt einer der führenden Maler in Europa, was auch seine finanzielle Lage verbesserte. Er wurde Mitglied der Wiener und der Berliner Secession, 1904 auch der Münchner Sezession.

Hodlers späte, expressionistisch anmutende, einfache Landschaftsgemälde machten ihn auch zu einem der bedeutendsten Maler der Alpenlandschaft. 1911 wurden zwei Banknoten mit Motiven seiner Bilder bedruckt, 1913 wurde ihm der Ehrendoktor der Universität Basel verliehen. 1916 erhielt er eine Professur an der Ecole des Beaux-Arts in Genf. 1917 veranstaltete das Kunsthaus Zürich eine erste große Retrospektive. Hodler hat seit seinen Anfängen die Wirklichkeitswiedergabe konsequent ins Symbolische gesteigert.

Die Hodler-Ausstellung im Museum der Schönen Künste in Budapest ist ein kulturelles Hauptereignis des Jahres. Sie wurde von Katharina Schmidt und Matthias Frehner konzipiert. Ein umfangreicher Katalog, herausgegeben von Katharina Schmidt mit Unterstützung von László Baán, Direktor des Museum der Schönen Künste in Budapest und Matthias Frehner, runden die Ausstellung ab.

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Di, Mi, Fr, Sa, So: 10-18 Uhr
Do: 10-22 Uhr
Montag geschlossen
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