WienTourismus verleiht Goldene Johann-Strauß-Medaillen

Wien (OTS) - Seine Ehrung von Institutionen, die an Wiens touristischem Erfolg besonders stark mitgewirkt haben, stellt der WienTourismus heuer ins Zeichen der Fußball-Europameisterschaft 2008. Der Vizepräsident des WienTourismus, GR Fritz Strobl, und Tourismusdirektor Norbert Kettner überreichen bei der heutigen Wiener Tourismuskonferenz am Mittwoch Goldene Johann-Strauß-Medaillen an vier Organisationen, deren außerordentlichem Einsatz es zu verdanken ist, dass Einheimische und Gäste ein perfekt abgewickeltes, friedliches und stimmungsvolles Sportfest genießen konnten. Zusätzlich erhalten das Ehrenzeichen zwei Persönlichkeiten, von deren langjährigem Wirken die Destination Wien stark profitiert hat.****

Ad personam ergeht die Ehrung an:

- HR Dr. Wilfried Seipel

Als Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums seit 1990 bescherte er Wien nicht nur viele Ausstellungen, die so aufsehenerregend waren, dass sie Gäste aus aller Welt zu einem Wien-Besuch verlockten. Er war für den WienTourismus auch ein wichtiger Kooperationspartner in vielen Marketing-Aktionen und unterstützte ihn höchst wirkungsvoll und nachhaltig als Pionier bei der Einführung der WienKarte 1995, indem er als erster Direktor eines Bundesmuseums sein renommiertes Haus mit der Karte vergünstigt zugänglich machte.

- Dkfm. Volker A. Jaindl

Er vertrat Wiens Interessen in Japan nicht nur seit 1987 als Direktor des dortigen Büros der Österreich Werbung, sondern leitete seit 2002 auch das von Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien betriebene Wien Büro Tokio. Am 16. September trat er in den Ruhestand und erhielt die Medaille anlässlich seiner Abschiedsfeier in Tokio von Tourismusdirektor Kettner.

Die für ihre Leistungen während der EM 2008 geehrten Institutionen sind:

- Die Wiener Linien

Mit verlängerten Betriebszeiten, verkürzten Intervallen, einem speziell für die EM entwickelten Leitsystem und Lautsprecherdurchsagen in den relevanten Fremdsprachen bewerkstelligten sie den bequemen, sicheren und allseits als hocheffizient gelobten Transport der Fans durch die Stadt. 200 zusätzliche MitarbeiterInnen im U-Bahn- und 100 im Oberflächenverkehr sowie 100 fremdsprachige EM-BegleiterInnen sorgten für flüssige Abwicklung. Zusätzlich waren ihre Akzeptanz jeder Matchkarte als Fahrschein für Spiel- und Folgetag sowie das eigens als "Fußball-Edition" aufgelegte 48-Stunden-Ticket um 10 Euro nicht nur ein wirkungsvoller Anreiz, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, sondern auch eine beeindruckende Demonstration der Wiener Gastfreundschaft. Zur Verleihung kommt DI Dr. Michael Lichtenegger, Geschäftsführer für den betrieblichen Bereich.

- Die Wiener Polizei

Sie bewältigte bei der EM ihren größten logistischen Einsatz seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dafür erhöhte sie ihren Normaldienst um bis zu 30 % , setzte zusätzlich an spielfreien Tagen bis zu 1.200, an Spieltagen rund 1.800 und beim Finale etwa 2.500 Exekutivbedienstete ein und ergänzte ihre über 900 Dienstfahrzeuge um weitere 115 und ihre 2.866 Funkgeräte um 994. Hervorragend bewährt hat sich auch ihre "3-D-Strategie" von Dialog bei aufkeimenden Problemen, Deeskalation bei Auseinandersetzungen und Durchsetzung bei gewaltorientierten Personen. Außerdem gab es 60 Staatsgäste zu betreuen - nie zuvor waren in drei Wochen so viele in Wien. Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl und Brigadier Franz Semper, der den EM-Einsatz leitete, nehmen das Ehrenzeichen in Empfang.

- Ö3 Das Hit-Radio

Die Radiostation sendete zur EM Verkehrsdurchsagen in 14 Fremdsprachen. Dafür erweiterte es sein Team um 13 Sprecher mit entsprechender Muttersprache, die im Schichtdienst arbeiteten und es auf 116 fremdsprachige Meldungen brachten. Dies war nicht nur ein hervorragender Service für Wiens Gäste, sondern auch ein wesentlichen Beitrag zur Lenkung der Besucherströme. Die Medaille dafür nimmt Chefredakteur Georg Spatt entgegen.

- Das Sanitätsteam Wien

Folgende neun Organisationen arbeiten unter dieser Bezeichnung zusammen: Wiener Rotes Kreuz, Arbeiter Samariterbund Wien, Wiener Rettung - MA70, Johanniter-Unfall-Hilfe Wien, Malteser Hospitaldienst Austria Bereich Wien, Wiener Krankenanstaltenverbund, Magistratsdirektion - Gruppe Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen, Österreichisches Bundesheer - Militärkommando Wien, Österreichische Wasserrettung - LV Wien. Sie alle standen in permanenter Einsatzbereitschaft und betreuten bzw. behandelten in der Fan Zone Wien, bei Public Viewings, beim Stadion und in einem beim Stadionbad eingerichteten Sanitätszentrum insgesamt 2.732 Menschen, von denen 266 ins Spital gebracht werden mussten - Erfreulich geringe Zahlen, angesichts der Publikumsmassen, die sich zur EM in der Stadt aufhielten. Die Leistung ist jedoch nicht an diesen Zahlen zu messen, sondern nach dem vorsorglich getroffenen Aufwand an Personal, Gerät, Infrastruktur, Logistik usw., denn dieser ist entscheidend, wenn es um Leib und Leben geht. Die Medaille übernehmen stellvertretend für das gesamte Team dessen Einsatzleiter Peter Hoffelner (Wiener Rotes Kreuz) und sowie sein Stellvertreter Dr. Franz Mikulcik (Wiener Rettung) und Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann (Arbeiter Samariterbund).

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