Jahrbuch Berg 2009 - Die 133. Etappe im Langzeitgedächtnis des Alpenvereins

Innsbruck (TP/OTS) - "Das Alpenvereinsjahrbuch ist so etwas wie unser Langzeitgedächtnis", beschreibt Generalsekretär Robert Renzler die Bedeutung von "Berg 2009", dem bereits 133. Band der Jahrbuchreihe.

"Ausrüstung - Ausbildung" bringt eines der wichtigsten Begriffspaare des Bergsteigens zur Sprache. Innovationen auf dem Ausrüstungssektor pushen einerseits permanent die Leistungsgrenze im Extrembereich und fördern andererseits die Attraktivität bergsportlicher Betätigungsformen für die breite Masse. Aber sie erhöhen auch das Risiko und die Folgen für nicht fachgerechte Handhabung und ein falsch verstandenes Sicherheitsbewusstsein. Zu diesem zentralen Thema liefern zahlreiche Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven vielfältige Informationen und nachdenkliche An- und Einsichten.

Hauptthema Wetterstein

Extremkletterer und Fotograf Heinz Zak skizziert seine klettersportliche Entwicklung am Beispiel der Schüsselkar-Südwand, während Otmar Wiedmann anhand der Routennamen im Wetterstein einen historischen Streifzug unternimmt. Charly Wehrle schaut als Hüttenwirt der Oberreintalhütte (1979-1984) auf die Anfänge des Sportkletterns im Oberreintal zurück, und über den Bau des Höllentalklammweges (1902-1905) und die touristische Erschließung der Höllentalklamm berichtet Peter Schwarz.

"Tradition und Veränderung kennzeichnen auch das Kartengebiet Wetterstein. Besonders gut sieht man das am bis heute nahezu unveränderten Höllenklammweg oder an der Schüsselkar-Südwand, an der sich die Entwicklung des Felskletterns ablesen lässt ", erläutert Renzler die Vorzüge des Bandes. Dazu gibt es die passende Alpenvereinskarte als Draufgabe.

Kultur und Wissenschaft

Stefanie Geiger begibt sich in diesem Abschnitt auf eine "Erfolgsjagd in der Leutasch", wo Ludwig Ganghofer die Vorbilder für seine Romane fand. Über das extreme Tun in der Freizeitgesellschaft schreibt die Kulturwissenschaftlerin und Sportkletterin Waltraus Krainz. Und warum Berge eine so unverständliche Leidenschaft sind, versuchen Oskar Wörz, Vizepräsident des Oesterreichischen Alpenvereins, Markus Larcher und Petra Nachbaur anhand der Ausstellung des Alpenvereins in der Innsbrucker Hofburg zu klären.

"Berg 2009" ist ein Gemeinschaftswerk des Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein mit dem Alpenverein Südtirol.

Berg 2009 - Alpenvereinsjahrbuch
Band 133 der Zeitschrift, 320 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Format 21 x 26 cm, gebunden, kartoniert,
Alpenvereinskarte Wetterstein- und Mieminger Gebirge Mitte Nr. 4/2, 1:25.000, mit Wegmarkierung.
ISBN -13: 978-3-937530-28-4, Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein mit Alpenverein Südtirol (Hsg.)

Preis der Mitgliederausgabe EUR 15,80 (zzgl. Versand)
Die Auslieferung an den Buchhandel erfolgt in Österreich über freytag & berndt Artaria KG. (EUR 22,60)

Cover-Download:
http://www.alpenverein.at/portal/Service/Downloads/Presseservice.php

Facts

Der Alpenverein ist mit 350.000 Mitgliedern der größte Bergsportverein Österreichs und hinter dem Deutschen Alpenverein der zweitgrößte Alpinverband weltweit:
- 22.000 Mitarbeiter und Funktionäre;
- 1,3 Millionen ehrenamtlichen Arbeitsstunden pro Jahr;
- 16.000 Veranstaltungen österreichweit in 197 Sektionen;
- 241 Schutzhütten, 14.000 Schlafplätze;
- jährlich 1 Million Besucher, größter Beherbergungsbetrieb Österreich;
- Betreuung von 40.000 km Wanderwegen.
Damit leistet der Alpenverein einen wesentlichen Teil zum Sommer- und Alpintourismus, aus dem die Tourismuswirtschaft immerhin jährlich 1 Mrd. Euro lukriert.

Klettersportler des Alpenvereins sind Weltspitze. Zuletzt gab es zweimal Gold bei der Kletterweltmeisterschaft 2007 in Spanien für Angela Eiter (Vorstieg) und Anna Stöhr (Boulder) und eine Bronzemedaille im Kombibewerb (Vorstieg/Speed/Boulder) für Katharina Saurwein.

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