Faymann & Pröll im Tourismusclinch - ÖVP will Ausschuss begraben

Wien (TP/OTS) - Bei den laufenden Regierungsverhandlungen spießt
es sich in der Frage des Tourismus. Während Einigung darüber herrscht, dass die Agenden für diese Branche auch künftig im Wirtschaftsministerium angesiedelt sein werden (also wie erwartet kein eigenes Ressort), steht urplötzlich ein großes Fragezeichen über dem Tourismusausschuss. Diesen will die ÖVP, anders als die SP-Verhandler, nicht im Regierungsübereinkommen festgeschrieben sehen.

Laut T.A.I. - Österreichs größter Tourismusfachzeitung -vorliegenden Informationen sollen die Vorbehalte gegenüber dem Tourismusausschuss von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein ausgehen. Der gehört zwar nicht dem VP-Regierungsverhandlungsteam an, habe sich aber gegen eine Verankerung des Tourismusausschusses im Regierungsabkommen ausgesprochen, was indirekt von seinem Büro bestätigt wird: "Der Tourismusausschuss wird vom Nationalrat einberufen und nicht von den Verhandlern."

Dies ist zwar korrekt, doch die SP fürchtet, dass der Ausschuss, so er nicht von beiden Parteien fixiert wird, still entsorgt werden soll. Er habe zu wenig gebracht, heißt es in VP-Kreisen. Mehr darüber in der kommenden T.A.I., die am Freitag, den 14. November erscheint.

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