Tourismus: Saisonierkontingent ist kein Geschenk

Schenner: "Da stellt sich die Frage - will die vida jetzt die letzte Branche, die trotz Finanzkrise noch einigermaßen funktioniert, ruinieren?"

Wien (TP/OTS) - "Mit dem aktuell genehmigten Saisonierkontingent
hat Arbeitsminister Martin Bartenstein den Arbeitskräftebedarf des Tourismus für den kommenden Winter gerade mal gedeckt. Ein "Geschenk" wäre es, wenn er uns darüber hinaus noch ein Kontingent geben würde, tut er aber nicht." kommentiert WKÖ-Tourismusobmann Hans Schenner die heutige Reaktion der vida zum Saisonierkontingent.

Schon allein die Tatsache, dass in sieben von neun Bundesländern Sozialpartner-Einigungen über das Saisonierkontingent vorliegen, beweist, dass es ein breites Bewusstsein über die Problematik der Verfügbarkeit von Arbeitskräften gibt. "Fragen Sie doch einfach das AMS in der Region! Und auch die Mitarbeiter in den Betrieben wissen:
Fehlen die Saisoniers, dann steht der ganze Laden oder es funktioniert nicht richtig, Dann nämlich müssten alle anderen "Überstunden ohne Ende" machen. Wer kann das wollen?", so der österreichische Tourismussprecher.

"Und dass alles an der angeblich so schlechten Bezahlung liegen soll, ist Schnee vom letzten Winter. Über die Hälfte der Mitarbeiter im Tourismus verdient mittlerweile über dem Kollektivvertrag. Trinkgeld ist steuerfrei, von freier Kost und Logis rede ich noch gar nicht. Wir dürfen hier nicht Äpfel mit Bananen vergleichen", erinnert Schenner. "Ja, für die Attraktivität der Branche können wir noch viel tun. Aber dazu müssen wir uns an einen Tisch setzen und nicht die Branche schlechtreden," so Schenner abschließend. (hp)

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141420 Nov 08

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