Tourismus: Stabil inmitten der Krise

Nächtigungsniveau im November gehalten, Zuwächse im Kalenderjahr 2008 - Schenner optimistisch für den weiteren Verlauf der Wintersaison 2008/09

Wien (TP/OTS) - PWK1000 - Der Tourismus bleibt in der allgemeinen Wirtschafts- und Finanzkrise eine stabile und fixe Größe. "Für Österreichs Tourismuswirtschaft findet die viel kommentierte Krise nicht statt. Der Wirtschaftszweig behauptet sich als Arbeitgeber und Devisenbringer auf unverändert hohem Niveau. Für die bereits gut angelaufene Wintersaison ist Optimismus durchaus angebracht", nimmt der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Hans Schenner, zu den heute, Dienstag, von der Statistik Austria vorgelegten Zahlen für das Kalenderjahr 2008 und den Start in die Wintersaison 2008/09 Stellung.

Im November 2008 wurde mit rund 3,61 Millionen Nächtigungen das Vorjahresergebnis gehalten. Für den Zeitraum Jänner bis November 2008 ergibt sich, so die Statistik, ein deutlicher Zuwachs von 3,8 Prozent auf 116,32 Millionen Übernachtungen, die Zahl der Ankünfte stieg gar um 4,7 Prozent auf 29,9 Millionen, wobei sowohl die wichtigsten Herkunftsländer Deutschland und Niederlande als auch die mittel- und osteuropäischen Länder wie Tschechien, Polen und Russland zulegten. Auf die Sommersaison 2008 (Mai bis Oktober) entfielen davon, wie berichtet, 62,4 Millionen Nächtigungen (ein Plus von 2,3 Prozent).

Der Dezember 2008 wird regional schwächer ausfallen als der Dezember 2007, in dem ein Rekordergebnis verzeichnet wurde. Insgesamt können aber die Betriebe, deren Hauptmarkt Österreich und die Nahmärkte sind, von einem Halten der guten Vorjahresergebnisse ausgehen. Die weitere Entwicklung sei, so der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft, wegen oft kurzfristiger Entwicklungen, wie Veränderungen der Wechselkurse für Bürger außerhalb des Euro-Raumes (z.B. Großbritannien), sicher schwer abschätzbar. Hier könnte es auch zu negativen Auswirkungen kommen. Was uns grundsätzlich hilft, ist die räumliche Nähe zu den wichtigsten Herkunftsländern, die laufende Verbesserung des Angebots und Argumente wie Sicherheit und gutes Preis/Leistungsverhältnis. Dies sind zusätzliche Faktoren, die langfristig positiv für das Urlaubsland Österreich arbeiten. (hp)

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231321 Dez 08

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