Europäische Reiseversicherung blieb auch 2008 auf Erfolgskurs

Positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen sicherte Spitzenergebnis - 2009 wird große Herausforderung

Wien (TP/OTS) - Ein Zuwachs von 5,6 Prozent auf 46,4 Mio. Euro bei den Prämieneinnahmen, mit 1,95 Mio. um 50.000 Versicherte mehr und ein um 34 Prozent auf 1,46 Mio. Euro gestiegenes EGT - das ist die erfreuliche Bilanz 2008 der Europäischen Reiseversicherung. Das Unternehmen der Generali Gruppe kann mit diesem Ergebnis und einem Marktanteil von 60 Prozent seine Führungsposition im Sektor Reiseversicherungen behaupten. Dr. Martin Sturzlbaum, Vorsitzender des Vorstandes der Europäischen Reiseversicherung, sieht das Jahr 2009 als Herausforderung: "Trotz schwierigem Umfeld ist Wachstumspotential vorhanden." Das trifft auch auf die Tochtergesellschaften in Moskau und Kiew sowie die Niederlassung in Bratislava zu, die 2008 ein Prämienvolumen von 4,5 Mio. Euro erreichten.

Ein Plus bei den Prämieneinnahmen im Outgoing Tourismus wurde trotz Buchungsrückgängen durch weitere Marktdurchdringung erreicht:
Von 100 gebuchten Reisen werden bereits 60 mit Versicherungsschutz angetreten. Die positive Entwicklung des Incoming-Tourismus, der Österreich 2008 ein Nächtigungsplus von 4,2 Prozent brachte, fand in einem rund 17-prozentigen Zuwachs bei der "Hotelstorno Plus" Versicherung ihren Niederschlag. Dieses Produkt ist die einzige Möglichkeit für Direktbucher, sich gegen das Stornorisiko bei Hotelaufenthalten abzusichern. Mit 16 Prozent ebenfalls zweistellig ist das Plus bei den Jahresreiseversicherungen.

Der kräftige Rückgang bei den Geschäftsreisen seit dem letzten Quartal 2008 zeigte auf die von der Europäischen angebotenen Corporate Travel Insurance (CTI) noch keine spürbaren Auswirkungen, sehr wohl aber bereits für 2009. Die Versicherung basiert zwar auf längerfristigen Verträgen, die Prämien orientieren sich jedoch an den tatsächlich absolvierten Dienstreisetagen und diese werden durch Sparmaßnahmen der Firmen weniger. Die Zahl der versicherten Unternehmen hat sich auf 1.400 erhöht, jene der versicherten Mitarbeiter um 12 Prozent auf 135.000. Aufgrund der geringen Absicherungsdichte ist das Potential weiterhin sehr hoch, das Ziel für 2009 ist die weitere Marktdurchdringung.

Die Schadensbelastung erhöhte sich um 9,1 Prozent auf 23,3 Mio. Euro, die Schadensquote - der Anteil an den Prämieneinnahmen - lag bei 50 Prozent. Signifikant ist der Anstieg des Aufwandes für Großschäden mit jeweils mehr als 50.000 Euro Schadensumme. Er erhöhte sich um rund 30 Prozent auf 5,3 Mio. Euro, das entspricht einem Anteil von fast einem Viertel an der Gesamtschadensumme.
Den größten Zuwachs bei den Aufwendungen gab es aus der (Auslands-) Krankenversicherung mit 47,2 Prozent auf 8,59 Mio. Euro. Das zeigt, wie wichtig der Abschluss einer Reise-Krankenversicherung ist: Die "e-Card" bietet wie der ehemalige Urlaubskrankenschein nur einen sehr eingeschränkten Schutz. Die Zahl der Rücktransporte Erkrankter in die Heimat, die von der Sozialversicherung nicht vergütet werden, ist mit 527 geringfügig zurückgegangen.

Der größte Brocken in der Schadensbilanz entfiel mit einer um 17,7 Prozent auf 12.057 Euro gestiegenen Schadensumme auf die Stornoversicherung. In 95 Prozent der Fälle war eine Erkrankung der Stornogrund. Mit einer innovativen Neueinführung, dem "StornoCheck" durch einen erfahrenen Mediziner, erhöht die Europäische für ihre Kunden die Rechtssicherheit im Stornofall und die Chance, die Reise bei akuter Erkrankung doch nicht absagen zu müssen.
Zum ausgezeichneten Jahresergebnis trug ein erfolgreiches Kostenmanagement mit einer Senkung des Verwaltungsaufwandes im Verhältnis zu den Versicherungsabschlüssen bei sowie ein erfreuliches Finanzergebnis, das trotz der Turbulenzen auf dem Finanzmarkt deutlich über dem Vorjahr lag. Mit 563.000 Euro wurde ein um fast 20 Prozent höherer Bilanzgewinn erzielt.

Alle Auslandsgesellschaften entwickelten sich 2008 erfolgreich. Das betrifft die Tochtergesellschaften in Russland und der Ukraine, die Niederlassung in der Slowakei, die Präsenz in der Tschechischen Republik und in Ungarn durch Beteiligung an den jeweiligen Marktführern sowie die von Wien aus betriebene Geschäftstätigkeit in Slowenien und Südtirol. Das Training Center TTC, das die Qualifizierung von Reisebüromitarbeitern unterstützt, verzeichnete eine deutliche Ausweitung seiner Schulungstätigkeit. Die Versicherungsmakler GmbH Care Consult ist mit speziellen Versicherungslösungen für den Touristik- und Eventbereich erfolgreich.

"Wir arbeiten weiterhin daran, unsere Position als Kompetenzzentrum für den Reisebereich auszubauen und positive Impulse für die Branche zu setzen", umreißt Dr. Sturzlbaum die Strategie für die Zukunft. "Durch innovative Gestaltung unserer Versicherungsprodukte und intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern lassen sich schwierige Perioden bewältigen, auch wenn 2009 für uns alle zu einer großen Herausforderung wird!"

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