Wegfall der schulautonomen Tage schadet dem Tourismus

Tourismusobmann Schenner: "Einbußen von bis zu 50 Millionen Euro, insbesondere im Städtetourismus, sowie der Wegfall von Arbeitsplätzen im Tourismus drohen"

Wien (TP/OTS) - "Die in der Nacht erzielte Einigung von Lehrergewerkschaft und Unterrichtsministerin Claudia Schmied im Streit über die Lehrerarbeitszeit hat sein Ende auf dem Rücken der Tourismuswirtschaft gefunden", sagt Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, zum Verhandlungsergebnis.

Die Einigung könnte dem Tourismus Einbußen von 40 bis 50 Millionen Euro bescheren und gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise Arbeitsplätze im Tourismus gefährden. "Schulautonome Tage wurden immer zur Füllung von Fenstertagen eingesetzt, wodurch die freie Zeit vielfach für Familienausflüge und Kurzurlaube genutzt wurde. Der Wegfall der schulautonomen Tage bedeutet gleichzeitig den Wegfall von Wochenendausflügen in den Ferienregionen sowie vor allem im Städtetourismus."

Vor diesem Hintergrund macht die Österreich Werbung (ÖW) mit einer breiten Palette an Maßnahmen - darunter Plakate, Online-Werbung sowie Radiospots auf Ö3 und zahlreichen privaten Radiosendern - jetzt auch im Inland Werbung für den Urlaub in Österreich: Im Rahmen eines Sonderbudgets des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie der Wirtschaftskammer Österreich werden mit dem Slogan "Wo Urlaubsglück so nahe liegt. Das muss Österreich sein" die Vorzüge eines Urlaubs in Österreich in Szene gesetzt. "Damit soll das Ausbleiben ausländischer Gäste bestmöglich kompensiert werden. Denn immerhin ist der Tourismus in Österreich ein standorttreuer bedeutender und erfolgreicher Wirtschaftszweig, ein maßgeblicher Arbeitgeber und Ausbildner", so der Tourismusobmann.

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TPT0002 2009-04-21/14:30

211430 Apr 09

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