Schenner: "Rückläufiges März-Ergebnis war vorhersehbar, es gilt der Zeitraum März/April"

Ö3 Urlaubsaktion macht gute Stimmung für den Urlaub in Österreich

Wien (TP/OTS) - Da Ostern diesmal, im Unterschied zum Vorjahr, in den April gefallen ist, zeigen die Nächtigungszahlen für den März 2009, wie erwartet, ein deutliches Minus. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres sind die Gästenächtigungen um ein knappes Viertel (- 24,8 Prozent) auf 11,14 Millionen zurückgegangen, die Gästeankünfte fielen um rund ein Fünftel (- 21,7 Prozent) auf 2,56 Millionen. Das ausnehmend schöne Wetter im April und der Ostertermin am 12./13. dieses Monats könnten allerdings in der Spätwinter-Nächtigungsbilanz für einen Ausgleich sorgen.

"Wegen der kaum vorhersehbaren Wetterlage in den Monaten März und April und dem von Jahr zu Jahr verschiedenen Ostertermin ist dieser Zeitraum praktischerweise als Einheit zu betrachten. Insgesamt dürfte der österreichische Tourismus in der Wintersaison 2008/09 (1. November bis 30. April) zwar relativ gut abschneiden, gerade auch in Anbetracht des Rekordergebnisses im Vorjahr, jedoch werden wir einen empfindlichen Rückgang in diesem Winter hinnehmen müssen." kommentiert der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Hans Schenner, die heute, Mittwoch, von Statistik Austria veröffentlichten Daten für den März 2009. Das Nächtigungsergebnis der bisherigen Wintersaison 2008/09 (November bis März) ist nach einem fulminanten Start im Dezember und Jänner entsprechend den negativen Februar- und Märzergebnissen um 5,3 Prozent auf 55,3 Millionen Nächtigungen zurückgegangen (ausländische Gäste: - 6,9 Prozent, inländische Gäste: + 0,6 Prozent).

Am 29. Mai gibt Statistik Austria die April-Ergebnisse bekannt. "Da können wir dann eine erste Gesamtbilanz für die abgelaufene Wintersaison ziehen. Gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt sich die Bedeutung des Tourismus als für Österreich so wichtigen Wirtschaftszweig und als Beschäftigungs- und Wachstumsmotor", erklärt der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft. "Österreichs Unternehmer haben in den vergangenen Jahren viel in Qualität und neue Angebote investiert. Das macht sich jetzt in Krisenzeiten bezahlt".

"Aber wir müssen uns warm anziehen. Die Betriebe und unsere 180.000 Mitarbeiter (Vollzeit-Jahresdurchschnitt) müssen zusammenhalten und wir können jetzt keine großen Sprünge bei den Gehältern machen", so Schenner. "Jedoch und gerade deswegen werden wir alles daransetzen, möglichst Mitarbeiter zu halten und nicht freizusetzen".

In Hinblick auf die in wenigen Tagen anlaufende Sommersaison bleibt Schenner in seinen Aussagen vorsichtig. Tendenziell werde bei Luxusaufenthalten und Auslandsurlauben gespart. Österreich könnte vom Trend zum Nah- und Binnentourismus durchaus profitieren. Angesichts der schwierigen Ausgangslage seien aussagekräftige Vorhersagen aber derzeit kaum zu treffen. "Unsere - sicherlich hochgesteckten - Ziele bleiben aber aufrecht: Ein Halten der Vorjahresergebnisse (19,5 Millionen Inländer-Nächtigungen im Sommer 2008), und wenn möglich sogar eine Steigerung in Richtung 20 Millionen. Beim Gesamtumsatz aller Urlaubsgäste peilen wir ein Plus von 100 Millionen auf 10,7 Milliarden Euro an", so Österreichs oberster Touristiker.

Ganz wichtig sei jedenfalls, jetzt mit positiven Argumenten für den Urlaub in Österreich Stimmung zu machen und damit dem "Krisengejammere" Paroli zu bieten. Die vor kurzem angelaufene - und von der WKÖ unterstützte - Ö3 Urlaubsaktion komme da gerade zur richtigen Zeit. Dabei werden 60 Wochen Urlaub ausgespielt und verstärkt Informationen rund um den "Urlaub in Österreich" geboten. "Weil Urlaubsglück so nahe liegt!", schließt Schenner.

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291252 Apr 09

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