Trophy 2009: Unerwarteter Schneefall fordert Entscheidungen

Salzkammergut Trophy adelt sich selbst als "härtester Bike-Marathon" des Landes

Bad Goisern (OTS) - Unglaubliche Szenen bei der Salzkammergut Mountainbike Trophy 2009 am Samstag, den 18. Juli 2009. Der morgendliche Start auf der Extremstrecke überrascht mit höchsten Teilnehmerzahlen. Dann beginnt der Kampf gegen den Wettergott.

Samstag 5 Uhr gehen 500 Biker an die 206 km-Startlinie, um sich den extremen Bedingungen für mindestens 10 Stunden zu stellen. Der Regen kann die hart gesottenen Biker nicht vom Ziel abhalten. In den folgenden Startblöcken (114 km und 3 kürzere Distanzen) gibt es einige Rückzieher, aber insgesamt gehen von 4.200 Anmeldungen doch 3.000 wie geplant ins Rennen.

Gegen 11:00 die Hiobsbotschaft: es schneit

Die Fahrverhältnisse fordern in den ersten 3 Stunden wenige Ausfälle, dafür fallen die Temperaturen ins bodenlose. Gegen 11 Uhr werden die Befürchtungen der Sicherheitscrew Realität: es schneit in Gosau und im Hallstätter Hochtal bis auf 800m. Bei dieser Kälte ist es nicht einfach, das enorme Tempo im unwegsamen Gelände unter Kontrolle zu halten.

Abbruch zur Sicherheit der Fahrer

Nach umfangreichen Besprechungen ringt sich das Organisationsteam um 11:43 Uhr zur Entscheidung durch: die Fahrer der beiden langen Strecken werden nicht bis Gosau geführt, sondern beim Salzberg Richtung Bad Goisern abgeleitet. Für die Wertung wird die letzte Zwischenzeit in Weißenbach herangezogen. "Wir haben dem Notfallsplan entsprechend gehandelt und im Interesse der Sicherheit entschieden. Überall waren verantwortungsbewusste Streckenposten, jeder wusste, was zu tun ist", kommentiert Tourismusdirektorin Friedl.

Jetzt erst recht! Super Reaktionen der Biker

Von Kälte und Nässe gezeichnet treffen die ersten Teilnehmer in Bad Goisern ein. Doch von Enttäuschung keine Spur. Vor allem die Spitzenteilnehmer sind sich einig: die Entscheidung war richtig. Die Trophy habe sich den Ruf als Extrem-Marathon einmal mehr verdient. Der große Sieger der Trophy 2009 heißt Lukas Kubis. Er startet auf der längsten Distanz und erreicht in 6:50:26 die Zwischenstation in Weißenbach (km 127), gefolgt von Urs Huber (SUI) und Radoslav Sibl (CZE)

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