Franz Schuh erhält den "TRACTATUS", hoch dotierter Essay-Preis des "Philosophicum Lech"

Lech/Zürs (TP/OTS) - Der neu ins Leben gerufene, mit 25.000 Euro dotierte "TRACTATUS", Essay-Preis des Philosophicum Lech, wird dem österreichischen Kulturpublizisten, Essayisten und Philosophen Franz Schuh exemplarisch auch für sein 2008 im Zsolnay Verlag erschienenes Werk "Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst" verliehen.

"Franz Schuh hat in seinem langjährigen, mit gleichbleibender Insistenz vorgetragenen Œuvre vorbildlich die Rolle eines mit Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz gesegneten Kommentators der Zeit versehen", so das Urteil der Züricher Philosophin Ursula Pia Jauch. Gemeinsam mit Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski sowie dem österreichischen Journalisten und Autor Helmut A. Gansterer stellt sie die hochkarätige Jury des "TRACTATUS", der auf Anregung des Schriftstellers Michael Köhlmeier und mit großzügiger Unterstützung eines privaten Sponsors vom "Philosophicum Lech" ins Leben gerufen wurde.

Mit der jährlichen Verleihung des Preises soll die diesbezüglich, im Vergleich zur Belletristik, bis dato spärlich bedachte Essayistik gewürdigt und über herausragende Leistungen auf diesem Gebiet verlässlich Auskunft gegeben werden. "Als ein Beitrag zur Standortbestimmung in gesellschaftlich relevanten Diskursen werden deutschsprachige Publikationen prämiert, die philosophische Fragen im erweiterten Sinne ambitioniert und doch einer breiten Öffentlichkeit verständlich diskutieren", wie Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des "Philosophicum Lech" erläutert.

Originalität des Denkansatzes, der sprachlichen Gestaltung und Relevanz des Themas als Kriterien für die Prämierung stehen bei Franz Schuh außer Frage. Gerade bezüglich Letzterem versteht es der Kulturphilosoph und Kritiker, das scheinbar Abseitige, philosophischen Diskurs sowie fundamentale Fragen der Gesellschaft und des "Allzumenschlichen" in genauso präzise wie sprachlich doppelbödige, oft verblüffende Gedankenabfolge zu vereinen. Der bereits mehrfach ausgezeichnete Autor (Preis der Leipziger Buchmesse 2006) wird nicht selten in die große Tradition der österreichischen Essayistik eines Alfred Polgar oder Karl Kraus gestellt.

Die Verleihung des Preises erfolgt am 18. September 2009, um 21:00 Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech (16. - 20. 9.), das dieses Jahr unter dem Motto "Vom Zauber des Schönen. Reiz, Begehren und Zerstörung" steht. Für eine facettenreiche, höchst aktuelle Beleuchtung des Themas in Vorträgen und anschließender Diskussion werden bei dem öffentlichen Symposium wieder renommierte Fachleute aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet. Mit dem "TRACTATUS" entspricht das Philosophicum Lech nicht zuletzt seinem Ruf und der Verantwortung, sich als ein herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert zu haben.

Weitere Informationen unter www.philosophicum.com und www.lech-zuers.at.

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