"Ballermann" als Themenhotel geht gar nicht!

Vahrn/Wien (TP/OTS) - Verschobene Grenzen --- Immer mehr und immer öfter", so lautet wohl inzwischen die Devise bei dem Bau von Themenhotels. Allerorten beispielsweise in Österreich sprudeln die Quellen und es entstehen Spa- und Wellnesstempel. Als einer der profiliertesten Anbieter gelten dabei die Falkensteiner Hotels. Deshalb hat sich Judith Senoner, Consulterin bei Michaeler & Partner, einem Projektentwickler für touristische Immobilien, mit ihrer Befragung vor wenigen Wochen auch an mehr als 1000 Gäste dieser Hotelgruppe gewandt.

Eines der klarsten Ergebnisse ist die von allen wahrgenommen Grenzverschiebung. Wurde früher anspruchsvoll Kurz-geurlaubt, um die kulturellen Unterschiede innerhalb Europas zu erleben und zu geniessen, spielt bei solchen Ausflügen für rund 70% das Thema keine große Rolle mehr. Die ehemals großen kulturellen Unterschiede werden also nicht mehr wahrgenommen. Vielleicht ist das ein Grund, dass mehr als zwei Drittel der Befragten keinerlei Problem darin sehen, für einen Kurzurlaub auch mal 400 Kilometer hinter sich zu bringen.

Ist man dann im Hotel seiner Wahl angekommen, dann wird schnell klar, welche Kriterien über Erfolg oder Misserfolg des Aufenthaltes entscheiden. Für rund 80% ist die Qualität der Wellnesseinrichtung entscheidend und fast drei Viertel erwarten sich bei einem thematisch orientierten Hotel auch ein Widerspiegeln des Themas in Architektur, Design und Atmosphäre. Weniger als die Hälfte der Befragten macht sich hingegen ernsthafte Gedanken über das Destinationsimage und das noch vor wenigen Jahren so wichtig scheinende Argument der Erreichbarkeit ist nurmehr marginal von Bedeutung bei der Entscheidung, seine Qualitätszeit mit Partner und Kindern in einem Themenhotel zu verbringen. Daraus allerdings den Schluss zu ziehen, dass ein erfolgreiches Wellness- und Spahotel auch mitten am "Ballermann" funktionieren könnte, wäre falsch. Denn von den mehr als 1000 Befragten erklären mehr als zwei Drittel, dass sie im Falle eines thematisch auf Erholung und Entspannung angelegten Urlaubs auch Wert darauf legen mit der umgebenden Natur eins werden zu können.

Auch wenn die Befragung nicht in ihrer ganzen Bandbreite als repräsentativ gelten kann, gibt sie doch klare Signale für all jene, die mit dem Gedanken spielen, beispielsweise eine Themendestination zu entwickeln.

1. Ja, es gibt auch weiterhin Bedarf an gut gemachten Themenhotels. Tendenz weiter steigend.
2. Nein, ein Themenhotel muss nicht an Autobahn und Flughafen angebunden sein. Die Gäste finden ihren Weg.
3. Eine Investition ohne auf die hohe Qualität von Architektur und Design zu achten, wird nicht erfolgreich sein. "

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