Traumberuf Hoteljobs: Mehr Stundenlohn bei Rückgang der Wochenarbeitszeit

Lohnbenchmark präsentiert Top-Ergebnisse für Hotelmitarbeiter

Wien (TP/OTS) - Der Vergleich der aktuellsten Lohn- und
Gehaltsdaten aus der österreichischen Ferienhotellerie macht sicher:
Nie war die Branche so attraktiv wie jetzt!
- Weiterhin sinkende Wochenarbeitszeiten
- Mehr Stundenlohn bei Rückgang der Wochenarbeitszeit
- IST Löhne im Sommer deutlich über den Kollektivvertragslöhnen - In der Saisonhotellerie wird mehr gezahlt und länger gearbeitet als in den Ganzjahresbetrieben

Trotz Einnahmenrückgänge konnte die Beschäftigung im österreichischen Tourismus beinahe gehalten werden: Im August wurde ein Rückgang von lediglich 1,73% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Damit bleibt der Tourismus eine essentielle Stütze der österreichischen Beschäftigung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Wohlstands. Doch Österreichs Tourismusbetriebe haben im internationalen Wettbewerb an Terrain verloren: Bei der Flexibilität der Lohngestaltung rangiert Österreich auf dem letzten Platz, wie der Global Competitiveness Report 2009 des Weltwirtschaftsforums ergab. Flexible Arbeitszeitmodelle bis hin zu längeren Durchrechnungszeiträumen, die der konjunkturellen Entwicklung entsprächen, würden eine Erleichterung für die Arbeitgeberbetriebe bedeuten. Andernfalls droht die Gefahr, dass sich die Beschäftigtenzahlen analog zu den Einnahmerückgängen entwickeln.

Auf Initiative der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wurde im Jahr 2007 in einem Kooperationsprojekt mit dp personal software und Kohl & Partner eine große österreichweite Plattform zur Ermittlung der Lohnbenchmarks in der Österreichischen Hotellerie geschaffen. Dieser bietet den UnternehmerInnen und ManagerInnen in der Tourismusbranche, als professionell aufbereitetes Internet-Tool, permanent aktuelle, individuelle und detaillierte Abfrage-Möglichkeiten. Die Lohn-Plattform der Österreichischen Hotellerie finden Sie unter www.lohnbenchmark.at.

Die Ergebnisse stützen sich derzeit auf Lohn- und Gehaltsdaten von mehr als 7.500 MitarbeiterInnen aus der österreichischen Ferienhotellerie. Die aktuellsten Lohnbenchmarks vom Sommer 2009 basieren auf der Auswertung vom August 2009. Bei den dargestellten IST-Löhnen handelt es sich um Brutto Löhne exkl. Arbeitgeberabgaben.

Weiterhin sinkende Wochenarbeitszeiten

Gegenüber der ersten Sommersaison-Auswertung vom September 2007 hat sich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit innerhalb von 2 Jahren um fast 2 Stunden pro Woche reduziert.

Der Rückgang der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit ist in allen klassischen Abteilungen erkennbar. Die Wellness- und Beauty-MitarbeiterInnen arbeiten sogar um über 3 Stunden pro Woche kürzer als im Sommer 2007. In der Küche wird pro Woche gegenüber der Sommersaison 2007 um über 2 Stunden kürzer gearbeitet als in der Sommersaison 2007. Die KollegInnen im Service, in der Etage und im Empfang arbeiten um jeweils über 1 Stunde pro Woche kürzer als im Sommer 2007.
Quelle: Aufbereitung Kohl & Partner 2009, Mag. Daniel Orasche, http://www.lohnbenchmark.at, 2009 August-Auswertung

Mehr Stundenlohn bei Rückgang der Wochenarbeitszeit

Der Stundenlohn der Sommersaison 2009 hat sich gegenüber der Sommersaison 2007 um durchschnittlich über 6 % erhöht, wobei um fast 2 Stunden kürzer pro Woche gearbeitet wird.
Gegenüber dem Vorjahr hat der Stundenlohn um rund 2,7 % zugenommen und die Wochenarbeitszeit hat sich um durchschnittlich 1,3 Stunden verringert.

IST Löhne im Sommer deutlich über den Kollektivvertragslöhnen (KV-Löhnen)

In der Sommersaison 2009 liegen die IST Löhne der Österreichischen Ferienhotellerie rund 60 % über den Kollektivvertragslöhnen.

Inklusive Überstunden liegen die IST Löhne durchschnittlich 60 % über den Kollektivvertragslöhnen, bereinigt man die IST Löhne auf eine 40 Stunden Woche beträgt die durchschnittliche KV-Überbezahlung rund 24 %.

Die IST Bruttolöhne wurden für das tourismusintensive Bundesland Salzburg mit den KV-Löhnen (als KV-Grundlage das Garantielohnsystem angenommen) verglichen. Dabei wurden die KV-Überbezahlungen auf Überstunden bereinigt und mit und auch ohne Überstunden von Kohl & Partner analysiert. Für den Vergleich der IST Löhne mit den Kollektivvertragslöhnen wurden neuen klassische Positionen in der Ferienhotellerie herangezogen.

In der Saisonhotellerie wird mehr gezahlt und länger gearbeitet als in den Ganzjahresbetrieben

In der Österreichischen Saisonhotellerie wird im Sommer 2009 um durchschnittlich Euro 213,- brutto im Monat mehr bezahlt als in der Österreichischen Ganzjahreshotellerie.
In der Österreichischen Saisonhotellerie wird aber auch um durchschnittlich 5,5 Stunden pro Woche länger gearbeitet als in Ganzjahresbetrieben.
Quelle: Aufbereitung Kohl & Partner 2009, Mag. Daniel Orasche, http://www.lohnbenchmark.at, 2009 August-Auswertung

  • Saisonbetriebe zahlen KüchenmitarbeiterInnen durchschnittlich um Euro 304,- brutto mehr pro Monat als in Ganzjahresbetrieben, in der Saisonhotellerie wird in der Küche auch um 5,7 Stunden länger gearbeitet als in Ganzjahresbetrieben.
  • Im Service verdient man in der Saisonhotellerie durchschnittlich um Euro 263,- mehr und arbeitet um 5,9 Stunden pro Woche länger.
  • In der Etage wird um Euro 217,- im Saisonbetrieb mehr gezahlt und auch um 5,2 Stunden länger gearbeitet.
  • Die Abteilung Empfang verdient in der Saisonhotellerie um Euro 217,- pro Monat brutto mehr und arbeitet um 5,7 Stunden länger als die Kollegen im Ganzjahresbetrieb.
  • WellnessmitarbeiterInnen verdienen in der Saisonhotellerie um durchschnittlich Euro 186,- mehr und arbeiten um 4,7 Stunde pro Woche mehr als die WellnessmitarbeiterInnen im Ganzjahresbetrieb.

Die Teilnahme am http://www.lohnbenchmark.at zahlt sich aus

Die Teilnahme an der neuen österreichweiten Plattform bietet den Hoteliers folgende Vorteile:
1. Dateneingabe und Abfrage zu jeder Zeit und immer top-aktuell.
2. Professionelle und übersichtliche Aufbereitung der Benchmarks für jeden einzelnen bekannten Beruf in der Tourismusbranche.
3. Unmittelbare Abrufbarkeit sämtlicher Benchmarks und Sonderauswertungen.
4. Die Löhne und Arbeitszeiten der Mitarbeiter werden auf den individuellen Betriebstyp und Standort bezogen und punktgenau mit denen aus ähnlich strukturierten Betrieben verglichen.
5. Die Unternehmer erfahren, wo sie stehen, wie weit ihre Löhne von denen ihrer Kollegen abweichen.
6. Sie erhalten damit eine professionelle Unterstützung bei den jährlichen Lohnverhandlungen, Einstellungsgesprächen und für die Mitarbeiterbudgets.

Die Teilnahme kostet für Mitglieder bzw. Kunden eines der Projektpartner 159,- Euro (+ USt.) pro Jahr und für alle anderen Unternehmen 198,- Euro (+ USt.). Details dazu sind unter http://www.lohnbenchmark.at zu finden.

Die ÖHV vertritt die Interessen von über 1.100 Betrieben der Ferien-, Konzern- und Stadthotellerie. Das ist der höchste Mitgliederstand seit der Gründung der ÖHV. Die Bettenkapazität der ÖHV-Mitgliedsbetriebe entspricht damit über 63 % der Betten in der 4-und 5-Sterne-Hotellerie. Diese Betriebe zeichnen sich durch ausgeprägte Servicequalität, Spezialisierung und/oder nachhaltige Innovationskraft aus. Die Mitgliedsbetriebe der ÖHV beschäftigen rund 30.000 Mitarbeiter, das sind 30 % aller Mitarbeiter in der Beherbergung. Der Logisumsatz der ÖHV-Mitglieder beträgt ca. 900 Mio. Euro.

Weitere Pressemeldungen und Infos finden Sie unter http://www.oehv.at

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