ÖHV: Für Wintersport begeistern, anstatt dazu zu zwingen!

Engagement sei gefragt anstatt inhaltsleerer Rundumschläge, so die ÖHV-Präsidenten zu Obernosterer.

Wien (TP/OTS) - "Hätte Herr Obernosterer beim ÖHV-Hotelierkongress zugehört, wüsste er, worum es geht", so die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung, Peter Peer und Sepp Schellhorn zu dessen unqualifizierter Aussage. Die Umsatzentwicklung bereite Branchenkennern Sorge, nicht der Nächtigungsrückgang. "Dennoch:
Österreichs Tourismus hat es nicht nötig, unter Zwang verkauft zu werden", so die Präsidenten. Was Zwangscharakter habe, könne nicht als attraktiv wahrgenommen werden. "Den Beigeschmack wird man einfach nicht mehr los, und das Bemühen um die Zielgruppe lässt auch nach", so Schellhorn in Richtung des Kammerfunktionärs.

Obernosterer soll Entscheidung parteiintern vorbereiten
1995 hat die große Koalition verpflichtende Wintersportwochen abgeschafft. "Um das zu ändern, braucht Obernosterer nicht die Zustimmung der ÖHV, sondern die des Koalitionspartners und eventuell die Unterstützung der Lehrergewerkschaft", erklärt Peer. Dann seien aber mit Forderungen aus anderen Bereichen zu rechnen, etwa nach verpflichtenden mehrtägigen Städteausflügen, Sommersportwochen oder Thermenwochenenden: "Gesund und wirtschaftlich wertvoll sind die auch."

Prioritäten richtig setzen: Urlaub bewerben anstatt dazu zu zwingen

Dass bei dem zur Wahl stehenden Kammerfunktionär Engagement aufkeime, begrüßt die ÖHV. Die Prioritäten würden allerdings anders gesetzt: Anstatt Steuern und Mitgliedsbeiträge der Betriebe zuerst einzuheben und dann über eine Förderung für Skikurse wieder zurückzuführen, wäre es sinnvoller, der Österreich Werbung Mittel zuzuführen: "Das bringt frisches Geld ins Land. Davon hätten die Betriebe und der Staat mehr, damit wäre dem Sommer- wie auch dem Wintertourismus geholfen", so Peer. Auch die Abschreibungsmodalitäten sollten der Realität angepasst werden: Egal, ob 3- oder 5-Sterne-Hotel: Wer alle 33 Jahre investiert, wird keine Gäste anlocken. Dort herrscht wirklich Handlungsbedarf.

Schluss mit der Beleidigung von Gästen

Nach wie vor vermisst wird eine offizielle Stellungnahme von Kärntens Tourismuswirtschaft auf die Bayern-feindlichen Aussagen aus dem Bundesland. Diese hätten Sympathien und Nächtigungen gekostet:
"Hier lässt man die Tourismusunternehmer nach wie vor auf klare Worte warten. Die wären wichtiger als diese unqualifizierten Aussagen", so Schellhorn.

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Sepp Schellhorn, ÖHV-Präsident (Ferienhotellerie)
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