Visaproblematik bei Saisoniers entschärft

Großer interessenpolitischer Erfolg der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WK

Salzburg (TP/OTS) - Großer interessenpolitischer Erfolg für die Wirtschaftskammer: Aufgrund des massiven Druckes der Interessenvertretung wurde die Visaproblematik bei den Saisoniers entschärft. Federführend an der Lösung mitgewirkt haben u.a. die Salzburger Funktionäre Spartenobmann Albert Ebner jun. und KommR Dkfm. Edward Gordon.

Auch in der laufenden Wintersaison ist die Saisonierproblematik ein aktuelles Thema. Jüngster Stein des Anstoßes war die mutwillige Verkürzung der Kontingentbewilligung für Saisoniers von 2. Mai auf 11. April durch das Sozialministerium. Dementsprechend wurden die Visa für Saisoniers aus Drittstaaten auch nur bis 11. April ausgestellt. "Damit wären alle Betriebe, die ihre Saisoniers über diesen Tag hinaus beschäftigen möchten, in die Illegalität gedrängt worden. Nur durch den massiven Einsatz der Interessenvertretung konnte jetzt gemeinsam mit dem Innenministerium dieser Fehler behoben und eine zufriedenstellende Lösung erreicht werden", freut sich Albert Ebner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WK Salzburg.

Anträge so rasch als möglich beim AMS einreichen!

Alle Betriebe, die Mitarbeiter auch über den 11. April hinaus beschäftigen möchten, brauchen jetzt keine Visaverlängerung mehr. Sie müssen lediglich einen Verlängerungsantrag bei der jeweils zuständigen regionalen Geschäftsstelle des AMS einbringen. "Kein Saisonier muss nach München fahren, um sein Visum zu verlängern. Ein Antrag beim regionalen AMS genügt", so Ebner weiter. Dieser Antrag sollte allerdings so schnell wie möglich - längstens aber bis 31. März 2010 - beim AMS eingelangt sein!

"Spätestens bei der Öffnung des Arbeitsmarktes für neue EU-Mitgliedstaaten ab Mai 2011 fordern wir aber eine Daueraufenthaltsgenehmigung für die vielen bereits langjährig in Salzburg aktiven Saisoniers. Ob das in Form einer "Rot-Weiß-Rot-Card" für den Tourismus oder mit einer anderen juristischen Regelung geschieht ist uns egal. Generell erwarte ich mir von der Politik, dass sie in Mitarbeiterfragen ähnlich verantwortungsvoll und vorausschauend handelt wie die Betriebe selbst. Dies zeigt sich am besten am Beispiel der Lehrlingsausbildung in den touristischen Berufen. In den vergangenen Jahren konnten wir durch Initiativen wie 'get a job' die Lehrlingszahlen im zweistelligen Prozentbereich auf knapp 1.700 Auszubildende steigern", resümiert der Spartenobmann.

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