Neue "Allianz Zukunft Winter" will Groß & Klein, Jung & Alt Gusto auf Schneesport machen

Im Fokus der Aktivitäten stehen Kinder und Jugendliche, Wiedereinsteiger sowie Lehrer, die Schulschikurse organisieren - Kooperations- und Koordinationstreffen in St. Anton

St. Anton (TP/OTS) - An der Wiege des Schisports, in St. Anton am Arlberg, tagte am Wochenende die neu gegründete "Allianz Zukunft Winter". Dabei wurden Zielgruppen definiert, Ziele fixiert und Aktivitäten koordiniert. Der partnerschaftlichen Vereinigung gehören derzeit die rot-weiß-rote Schiindustrie (mit den bekannten Marken Atomic, Blizzard, Fischer, Head, Kneissl), der Verband österreichischer Schischulen ("Snowsport Austria"), die österreichischen Seilbahnen in Gestalt des Fachverbandes Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, die "Interessensgemeinschaft Austrian Seilbahnpartner" (das sind 60 Zulieferbetriebe für heimische Seilbahnunternehmen) sowie last but not least die Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der WKÖ an.

Erklärtes Ziel ist es, Herrn und Frau Österreich (mehr) Lust darauf zu machen, Schneesport zu betreiben. Dazu bedarf es, so die Repräsentanten der Allianz einstimmig, einer nationalen Kraftanstrengung. Besonderes Augenmerk wird bei den (Projekt-orientierten) Aktivitäten der auf das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an Wintersport gelegt. Nach Meinung der Branchenvertreter sollen unbedingt wieder mehr Schulschikurse durchgeführt werden: "Jedes Kind in Österreich soll wieder in den Genuss von Wintersport kommen und im Rahmen so genannter Wintersportwochen die Möglichkeit haben, Schifahren und andere Schneesport-Aktivitäten zu lernen, auszuüben und zu perfektionieren", bekräftigt Tourismus-Obmann Hans Schenner (s)eine langjährige Forderung. Durch unbürokratische auch finanzielle Unterstützung will die "Allianz Zukunft Winter" auch Kinder aus einkommensschwächeren Familien die Teilnahme an Schulschikursen ermöglichen.

Aber auch diejenigen, die durch ihr Engagement dafür verantwortlich sind, dass Schulschikurse stattfinden, sind Zielgruppe der Aktivitäten der Allianz: nämlich diejenigen Lehrerinnen und Lehrer, die Schikurse organisieren und begleiten. Die "Allianz Zukunft Winter" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lehrer zu motivieren, zu trainieren und auch auszurüsten. Schulschikurs-Organisatoren sollen die Gelegenheit bekommen, Schigebiete kennenzulernen und zu erkunden und bekommen zu diesem Zweck von der österreichischen Seilbahnwirtschaft personalisierte Keycards, auf denen je zwei Gratis-Tageskarten aufgebucht sind. Weiters sollen die Lehrpersonen in den Genuss besonderer Einkaufskonditionen für Wintersportartikel kommen.

Sehr stark hat in den vergangenen Jahren eine Verbreiterung des Angebots im Bereich Schneesport (der Ausdruck soll verdeutlichen, dass es sich dabei um mehr als um Schisport handelt) sowie eine Diversifizierung der Zielgruppen stattgefunden. So erfreut sich etwa das so genannte Freeskiing zunehmender Beliebtheit und entwickelt sich weg vom Nischenangebot hin in Richtung Massenmarkt. Schifahren und in Verbindung mit diversen Ausrüstungsgegenständen in gleichermaßen modischer wie individueller Ausgestaltung gelten bei Jugendlichen wieder als hip und trendy. Aber auch die Generation der "Jungen Älteren" legt verstärkt (winter-)sportlichen Ehrgeiz an den Tag. Und nach der Devise "Einfach soll es gehen und Spaß muss es machen" sollen mit Produkten wie Schi etwa speziell für Frauen spezifische Zielgruppen angesprochen werden, summa summarum soll die (Wieder-)Einstiegsschwelle in den Schneesport möglichst niedrig gehalten sein. "Es gibt sie, die Produkte und Innovationen, die Lust auf Schifahren und andere Schneesport-Aktivitäten machen", unterstreichen die Vertreter aller Allianz-Partner.

Weiters hat sich die "Allianz Zukunft Winter" der Aufgabe verschrieben, auf die Notwendigkeit des Fortbestands kleiner und kleinster Lifte und Schigebiete in Österreich hinzuweisen: Diesen sind derzeit Schifahr-Lernplätze für Gäste genauso wie für Einheimische. Würden sie wegfallen, würde das einen erschwerten Zugang zum Schneesport bedeuten, befürchtet die Allianz.

Aktuell üben rund 3,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher aktiv Wintersport aus. Der weltweite Schiabsatz liegt derzeit ein Bereich von rund 3,3 Millionen Paar Schi. Rund jedes zweite Paar davon kommt von den österreichischen Herstellern. (JR)

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