EU forciert Urlaub in der Nebensaison

"Sozialurlaub": Kommt Förderung für niedrige Einkommen?

Wien (TP/OTS) - In vielen Regionen Europas konzentrieren sich die Reiseströme auf wenige Wochen im Jahr. Beim informellen Tourismusministertreffen in Madrid wurden die Weichen zu einer besseren Verteilung gestellt.

Seien es kilometerlange Staus auf Autobahnen oder Warteschlangen vor Liftkassen, der Preisanstieg ausgerechnet zur Ferienzeit oder der Nachfragerückgang nach Saisonschluss: Bewohner beliebter Urlaubsregionen und ihre Gäste, Unternehmer und Mitarbeiter, aber auch die Umwelt würden von koordinierten Reiseströmen profitieren. Daher haben die EU-Tourismusminister der EU-Kommission einen Vorschlag zur besseren Verteilung der Auslastung über das Jahr aufbereitet.

Förderung für Urlaub in der Nebensaison

Im Zentrum der Deklaration von Madrid steht ein visionäres Konzept, das die Nachfrage gezielt lenken soll: Angedacht sind Förderungen für Menschen mit geringem Einkommen oder Behinderungen, wenn sie in der Nebensaison Urlaub machen. Davon würde Österreich mit seiner starken Konzentration auf die Hochsaison immens profitieren.

Mit dem Jobmotor Tourismus aus dem Konjunkturtal

Ziel der EU-Tourismusminister ist die Verbesserung von Europas Position im globalen Wettbewerb. Ergänzt werden soll die EU-Offensive durch Maßnahmen in den Mitgliedsstaaten. In Salzburg steht etwa ein von der ÖHV entwickeltes Modell vor der Realisierung, das Arbeitsmarktmittel gezielt zur Verlängerung der Beschäftigungsdauer einsetzt. "Die EU-Kommission nützt den Jobmotor Tourismus als Turbo auf dem Weg aus dem Konjunkturtal. Das wird aber nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen", setzen die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Peter Peer und Sepp Schellhorn, auf Unterstützung von Arbeitnehmern, Gemeinden und anderer Branchen. Auch für die Mitarbeiter wäre die längere Beschäftigung von Vorteil. Weiters schlägt die ÖHV zur besseren Verteilung der Reiseströme eine neue Ferienordnung vor: "Österreich sollte die Schulautonomie besser nutzen. EU-weit wäre die Koordinierung mit den wichtigsten Herkunftsländern mittelfristig durchaus ein machbares Ziel", so Schellhorn.

Die Deklaration von Madrid finden Sie unter:
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