Mitterlehner: "Bis zuletzt um jeden einzelnen Gast kämpfen"

Wirtschafts- und Tourismusminister: Zahlen unterstreichen Notwendigkeit der Tourismusstrategie - Im Sommer scheint Nächtigungsergebnis des Vorjahres erreichbar

Wien (TP/OTS) - Die heute veröffentlichten Zahlen bestätigen die Erwartungen von Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner an die abgelaufene Wintersaison im Tourismus. "Der Rekord bei den Ankünften ist erfreulich, allerdings zeigt sich bei den Nächtigungen, dass die Gäste in der Krise nicht mehr so lange bleiben", sagt Mitterlehner. "Das unterstreicht die Notwendigkeit, mit der neuen Tourismusstrategie künftig fokussierter vorzugehen." So findet morgen die erste Sitzung der Steuerungsgruppe, bestehend aus hochrangigen Vertreten der Länder und des Bundes, statt. Dabei werden die wichtigsten Tourismusthemen abgestimmt werden.

"Die extra dotierte Inlandskampagne war der richtige Schritt und hat mit 14,84 Millionen Nächtigungen von Inländern zu einem neuen Rekord beigetragen", so Mitterlehner weiter. Das hat den Rückgang der Nächtigungen durch ausländische Gäste fast kompensiert. Dieser Trend zum "Urlaub daheim" sollte sich fortsetzen. Wie Umfragen des Instituts für Tourismus- und Freizeitforschung und von IMAS ergeben haben, will bis zum Jahresende fast ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ihren Urlaub im Inland verbringen. Die Österreich Werbung hat daher in Österreich die Kampagne "naturnahe Erholung" und zusätzlich Web 2.0-Aktivitäten auf Facebook gestartet, um gezielt jüngere Zielgruppen zu erreichen. Im größten Auslandsmarkt Deutschland setzt die Österreich Werbung ihre Kampagne "Österreich neu entdecken" auch im Sommer fort. "Diese Positionierungen sind vor dem Hintergrund der Aschewolke, der Griechenland-Krise und höherer Flugpreise richtiger denn je zuvor", so Mitterlehner.

Insgesamt hält der Trend zu immer kurzfristigeren Buchungen an und wird durch die wirtschaftliche Unsicherheit noch verstärkt. "Daher gilt es, bis zuletzt um jeden einzelnen Gast zu kämpfen", sagt Mitterlehner. Die Österreich Werbung wird für die Bewerbung des Sommers 19 Millionen Euro aufwenden. Kommt kein großer Schaden für den gesamten Tourismus mehr zum Tragen, werde das Nächtigungsergebnis des Vorjahres voraussichtlich gehalten werden können, prognostiziert der Tourismusforscher des Wifo, Egon Smeral.

Rückfragen & Kontakt:

Referat Presse: Dr. Harald Hoyer
+43 (01) 711 00-5130,
presseabteilung@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.atBundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sprecherin des Ministers: Mag. Waltraud Kaserer
Tel.: +43 (01) 711 00-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | TMP0005