Polit-Einigung bei ÖHV Kärnten: Tourismus-Budget nicht kürzen!

Österreich soll Koordination von Ferienterminen in EU vorantreiben

Velden (TP/OTS) - Sachpolitik stand beim Polit-Talk der Österreichischen Hoteliervereinigung im Casineum Velden auf dem Programm. Über alle Parteigrenzen hinweg herrschte Einigkeit im Sinne des Tourismus.

Das gastliche Ambiente des Casino Velden mag einen Teil zum konsensualen Klima beigetragen haben, die objektive und überparteiliche Themenvorgabe der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) auch: "Bei uns geht es nur um Sachpolitik, Parteipolitik interessiert uns nicht", hielt die Vorsitzende der ÖHV Kärnten, Simone Ronacher, fest. Nur so seien zielführende Gespräche möglich, die in konkrete Erfolge münden. Das sei auch der Grund gewesen, warum der ÖHV-Polit-Talk binnen kürzester Zeit zu handfesten Aussagen führte. Das Podium, fest in der Hand des als profunden Kenner der Materie bekannten T.A.I.-Chefredakteurs Mag. Christopher Norden, war mit Profis in Sachen Tourismuswirtschaft und Kenner der Kärntner Politik. besetzt: Maximilian Linder, ehemals Vorsitzender des Tourismusausschusses (FPK), Hermann Lipitsch (SPÖ), Dr. Gabriela Moser (Grüne), und Christian Poglitsch (ÖVP).

Österreich soll Takt angeben bei Koordination der Ferienzeiten in der EU

Zustimmung quer durch die Parteien gab es auf Nordens erste Frage:
Den FPÖ-Entschließungsantrag, wonach sich die Abschreibung von Investitionen in Zimmer, Bäder und die Verbesserung der Infrastruktur nach der Nutzungsdauer richten soll, unterstützen alle vier. Ebenfalls einig waren sich die Nationalräte und der Landtagsabgeordnete darüber, dass der zahnlose Allparteien-Antrag zur Entzerrung der Ferienordnung nachgeschärft wird. Österreich solle dabei in der EU eine Vorreiterrolle einnehmen. Linder erklärte, warum der Antrag mehrheitsfähig sein sollte: "Nicht nur die Hotellerie hätte einen Vorteil durch die Entzerrung der Ferienzeiten. Auch Familien würden günstiger urlauben, wäre die Nachfrage nicht auf wenige Wochen konzentriert."

Einstimmig für Mehrwertsteuersenkung und Arbeitsmarktöffnung

Auch bei Arbeitsmarktöffnung und Mehrwertsteuer-Senkung war die Klublinie angesichts der zahlreichen Top-Hoteliers obsolet geworden:
Beides forderten alle Politiker unisono. Genauso einhellig abgelehnt wird die Kürzung der Gelder für den Tourismus im Wirtschaftsministerium - angesichts einer Budgetkürzung von 14 Mio. Euro in diesem Bereich alleine im nächsten Jahr eine realistische Bedrohung: "Wir setzen darauf, dass die Politiker ihrer Linie treu bleiben und Wort halten. Wir werden das im Auge behalten", erklärte ÖHV-Präsident Peter Peer.

Die ÖHV vertritt die Interessen von 1.200 Betrieben der führenden Ferien-, Konzern- und Stadthotellerie, davon 124 in Kärnten. Das ist der höchste Mitgliederstand seit der Gründung der ÖHV. Die Bettenkapazität der ÖHV-Mitgliedsbetriebe entspricht damit über 63% der Betten in der 4- und 5-Sterne-Hotellerie. Diese Betriebe zeichnen sich durch ausgeprägte Servicequalität, Spezialisierung und/oder nachhaltige Innovationskraft aus. Die Mitgliedsbetriebe der ÖHV beschäftigen rund 30.000 Mitarbeiter, das sind 30 % aller Mitarbeiter in der Beherbergung. Der Logisumsatz der ÖHV-Mitglieder beträgt ca. 900 Mio. Euro.

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ÖHV-Landesvorsitzende
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simone@ronacher.com

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