Schenner zu Nächtigungszahlen: " Maiergebnis ist ein Gewitter, und zwar ein reinigendes"

Minus bei Inländern: Erneute Kampagne für Inlandswerbung dringend nötig

Wien (TP/OTS) - Nach einem starken Winter, der der
österreichischen Tourismuswirtschaft mit 62,67 Mio. Nächtigungen von November 2009 bis April 2010 das drittbeste Ergebnis aller Zeiten bescherte, brachte nun auch der Mai, trotz Dauerregen, mit 6,49 Mio. Nächtigungen und einem Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr einen veritablen Start in die Sommersaison 2010. Diese Zahlen präsentierte heute, Montag, die Statistik Austria. Nach dem Rekordergebnis im Mai 2008 (7,11 Mio. Nächtigungen) ist dies das zweitbeste Mai-Ergebnis aller Zeiten. Das positive Ergebnis ist vor allem auf den hohen Zuwachs ausländischer Gästenächtigungen zurückzuführen, die um 7,2 Prozentauf 3,94 Mio. zulegten. "Damit lagen wieder alle Katastrophen-Propheten falsch, die ein Minus von 20 Prozent vorhergesagt haben", betont Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): "Der Tourismus brauchte Optimismus und Zuversicht und nicht Miesmacherei und das Verbreiten von Horrormeldungen durch selbsternannte Interessenvertreter in den Medien".

Zum Glück beweise das gute Mai-Ergebnis, dass die Gäste sich nicht durch diese negative Polemik beeinflussen lassen. Der einzige Effekt sei, so der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft, dass die Betriebe und ihre Mitarbeiter nervös gemacht werden würden.
"Ich habe von Anfang an gesagt, dass es aufgrund des Wetters Gewinner und Verlierer geben wird. Überall dort, wo Tourismus im Freien stattfindet, also etwa in den See-Gebieten, gab es auch leider ein Minus zu verzeichnen, besser gelaufen sind aber die Thermen und die Städtereisen."

Trotz des verregneten Mais also ein erfreulicher Start in die Sommersaison 2010. Besonders positiv für Schenner: "Ein deutliches Plus von 6,7 Prozent bei unserer wichtigsten Gästegruppe - den deutschen Gästen. "Bei der Fußball-WM wünsche ich unseren deutschen Nachbarn für das Spiel gegen Argentinien alles Gute. Aus Argentinien kommen maximal Steaks, aber aus Deutschland kommen unsere Gäste!"

Auffällig ist, dass die Inländernächtigungen mit minus 2,7 Prozent rückläufig sind. "Was wir angesichts des Rückganges bei den Inlandsnächtigungen dringend brauchen, ist eine Sommer-Inlandskampagne der Österreich Werbung. Wenn wir jetzt nicht nachlegen, haben wir den Bonus, den wir im vergangenen Sommer durch ein tolles Ergebnis bei den Inlandsnächtigungen einfahren konnten, verspielt", so Schenner abschließend.

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