Großglockner Hochalpenstraße feiert 75. Geburtstag - offizieller Festakt in der Residenz zu Salzburg am Samstag, 31. Juli 2010

Salzburg (TP/OTS) - Prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur feierten gemeinsam mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG und deren Mitarbeitern ein dreiviertel Jahrhundert "nationales Monument"!

Die offizielle Begrüßung erfolgte durch Generaldirektor Dr. Christian Heu, der die Bedeutung der Straße im Nationalpark Hohe Tauern hervorhob.

Im Anschluss daran konnte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, unter den 500 Festgästen neben vielen aktiven und ehemaligen Mitarbeitern der Großglockner Hochalpenstraßen AG auch seine Vorgänger LH aD Dr. Hans Katschthaler und LH aD Prof. Dr. Franz Schausberger begrüßen. Auch die Töchter des großartigen Visionärs, Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl, nämlich Frau Eleonore Rehrl und Frau Dr. Erentrudis Gruber, sowie weitere Familienmitglieder waren anwesend.

Haslauer stellte in seiner Rede fest, dass es letztendlich dem Sachverstand von DI Franz Wallack als Planer und Bauleiter und der Tatkraft und Vision Dr. Franz Rehrls als Landeshauptmann und späteren Vorsitzenden des Aufsichtsrates zu verdanken ist, dass dieses einende nationale Identifikationsprojekt in Zeiten wirtschaftlicher, sozialer und politischer Unruhe zustande gekommen ist.

Die Landeshauptleute Gerhard Dörfler (Kärnten) und Mag. Gabi Burgstaller (Salzburg) betonten die herausragende Bedeutung der Straße für die jeweiligen angrenzenden Regionen und darüber hinaus sowie auch die beispielgebende Funktion der Straße als überregionales Infrastrukturobjekt, das touristische Nutzung und sensiblen Umgang mit Natur harmonisch vereint. Beide Landeshauptleute erwähnten auch die Stärke des Unternehmens als Arbeit- und Auftraggeber in den Regionen und gaben ihrer Zuversicht Ausdruck, dass auch in der Zukunft die Großglockner Hochalpenstraße ein wichtiger Impulsgeber für die angrenzenden Regionen sein wird.

Nach den Reden der Landeshauptleute wurden von Moderator Carl-Hannes Planton (ORF) die erste "Mautnerin" der Großglockner Hochalpenstraße, Frau Hella Dick aus Saalfelden, sowie Herr Ignaz Lackner aus Heiligenblut, der vor knapp 60 Jahren an der Entwicklung der weltberühmten Wallack-Rotationspflüge maßgeblich beteiligt war, interviewt.

Frau Dick, die als 22-jährige Ferialpraktikantin für das Unternehmen die erste "Maut" kassiert hatte, erinnert sich heute noch gerne an das dem Eröffnungstag folgende Glockner-Autorennen, da die Rennfahrer ihr als junges Mädchen "... auch gefallen haben".

Als weiterer Interviewpartner wurde Hannes Arch, der Veranstalter der X-Alps und Kunstflug-Weltmeister sowie der letzte Glocknerkönig aus Österreich (2008) und zweifache Österreich-Radrundfahrt-Sieger Gerrit Glomser befragt, welche Rolle der Großglockner und seine Straße für sie gespielt haben.

Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Reinhold Mitterlehner sagte in seiner Festrede, dass die Großglockner Hochalpenstraße nicht nur für die Region ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist, sondern auch durch den Bekanntheitsgrad und den ca. 900.000 Besuchern jährlich einen außerordentlichen Werbefaktor für ganz Österreich darstellt.

Mitterlehner betonte die Bedeutung der Marke "Hohe Tauern - Die Nationalpark-Region". Der gemeinsame Marktauftritt der vier Partner (die Bundesländer Salzburg, Kärnten und Tirol und die Großglockner Hochalpenstraßen AG) wird ihre Bekanntheit noch fördern. In der Tourismusstrategie werden genau solche Kooperationen angeregt. Die stärkere Zusammenarbeit der Nationalparks, der Landestourismus-Organisationen und der Österreich Werbung soll die österreichischen Alpen noch stärker als eine der größten Tourismus-Regionen der Welt positionieren.

Die ORF-Legende Sepp Forcher bekräftigte, dass die Großglockner Hochalpenstraße seine "Traumstraße" ist. Forcher kennt in der Glocknerregion nicht nur (fast) jeden Berg, sondern (als ehemaliger Arbeiter beim Kraftwerksbau in Kaprun, Hüttenwirt am Zeppezauerhaus und begeisterter Bergsteiger) auch die Menschen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Wilfried Haslauer, beendete den offiziellen Festakt und hatte auf eine Spendenaktion bzw die handgehobene 5-Euro-Münze (Großglockner-Sonderedition) hingewiesen. Diese Münze konnte zu einer Mindestspende von 10 Euro erstanden werden und der Erlös wird zu Gunsten der Sanierung der Erzherzog Johann Hütte (Adlersruhe), die für die Region von übergeordneter Bedeutung ist, verwendet werden.

Fotos stehen am Samstag ab 14.00 Uhr unter folgendem Link zum Downloaden bereit:

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