"1. Int. Leistungsschau Elektromobilität Großglockner" am 26. August 2010 auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369m)

Mitteleuropas "E-Mobility-Szene" traf sich auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe: Voller Erfolg der "1. Int. Leistungsschau Elektro-mobilität Großglockner"

Salzburg (TP/OTS) - Hunderte Interessierte und Fachleute besuchten die "1. Int. Leistungsschau Elektromobilität am Großglockner" und überzeugten sich vom hohen Entwicklungsstand der elektrisch betriebenen Fahrzeuge.

Pre-Event am 25.8.

Schon der Pre-Event, bei dem Medienvertreter die Möglichkeit hatten, an Elektromobilitäts-Leistungstests mitzumachen, war ein voller Erfolg. So startete am 25. August 2010 nachmittags ein Konvoi mit rund 15 Elektro-Autos und kleinen Elektro-Nutzfahrzeugen zur Auffahrt von Ferleiten (Fusch) an der Großglocknerstraße auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

So wie die Großglockner Hochalpenstraße bereits vor 75 Jahren Gradmesser für benzinbetriebene Fahrzeuge war, konnten sich heute die Elektrofahrzeuge an der anspruchsvollen Strecke "messen". Der Auto-Konvoi wurde von einem Film-Team begleitet, das in der herrlichen Kulisse der Großglockner Hochalpenstraße die Fahrt dokumentierte. Oben angekommen wurden die Fahrzeuge überprüft, für den nächsten Tag vorbereitet und wieder aufgeladen, sozusagen "getankt".

GDir. Dr. Christian Heu (Großglockner Hochalpenstraßen AG): "Es wurde der Beweis erbracht, dass Elektromobilität bereits leistungsfähig genug ist, diese hochalpine Panoramastraße mit all seinen Steigungen und Kurven zu bewältigen, und somit wohl auch alltagstauglich ist."

Weiters fuhren ab 14.00 Uhr Mitarbeiter von Raiffeisen-Leasing mit KTM-E-Bikes - von Heiligenblut aus - ebenfalls auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Mit diesem Test wurde der Beweis erbracht, dass man auch als nicht trainierter Sportler mit Elektrofahrrädern schwierige Bergetappen meistern kann.

Neben den bereits am Markt befindlichen Fahrzeugen (Tesla Roadster, Think City, Fiat 500EV und Tazzari Zero) haben auch Modelle teilgenommen, die schon demnächst in Österreich bzw. auch weitgehend in Mitteleuropa auf den Markt kommen: Citroen C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und Peugeot iOn werden Anfang 2011 im Handel erhältlich sein, der VW Golf blue-e-motion ist für 2013 angekündigt.

Dazu Mag. Peter Engert, Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing:
"Einmalig an diesem Leistungstest war auch die Teilnahme von Klein-LKWs und Nutzfahrzeugen, die vermehrt im kommunalen Bereich Einsatz finden. So bewältigten ein EcoCarrier sowie mehrere Piaggio Porter im Konvoi die Großglockner Hochalpenstraße ohne Probleme. Für uns, als Financier von Elektrofahrzeugen, hat dieses erfreuliche Ergebnis einmal mehr bewiesen, dass die Elektromobilität in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen wird. Sowohl für Kommunen und Unternehmen, als auch für Konsumenten."

Eröffnung "1. Int. Leistungsschau Elektromobilität am Großglockner" am 26.8.:

Hunderte Interessierte und Fachleute folgten der offiziellen Eröffnung zur "1. Int. Leistungsschau Elektromobilität am Großglockner" am 26.8. und überzeugten sich vom hohen Entwicklungsstand und der Marktreife der elektrisch betriebenen Fahrzeuge.

Nach den Fotoshootings der Aussteller auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe - im Hintergrund der Großglockner mit seinen 3.798 m und der Pasterzengletscher, der größte Gletscher der Ostalpen -, erfolgten die Begrüßung durch Dr. Christian Heu (Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG) und jeweils kurze Statements von Mag. Peter Engert (Geschäftsführer Raiffeisen-Leasing), DI Oliver Schmerold, (design. Generalsekretär ÖAMTC), Energie-Landesrat Josef Eisl (Salzburg) und Landeshauptmann Gerhard Dörfler (Kärnten). Anschließend ließ Prof. Dr. Martin Faulstich (TU München, Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie und Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der deutschen Bundesregierung) in seinem Referat zum Thema "Elektromobilität - Zukunft unter Strom?" aufhorchen.

Danach erfolgte die feierliche Eröffnung vor traumhafter Kulisse durch alle beteiligten Politiker und Manager (Banddurchschneiden:). Sektionschef DI Günter Liebel vertrat dabei den aus privatem Anlass kurzfristig verhinderten Bundesminister DI Niki Berlakovich, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Österreich).

Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, am Fuße des Großglockners, konnten sich die geladenen Teilnehmer und die Tagesgäste anhand der über 50 Ausstellungsobjekte, der Infostände und durch die Probefahrten ein umfassendes Bild vom aktuellen Stand der Elektrofahrzeuge machen. Auftretende Fragen wurden umgehend durch die in großer Zahl anwesenden Experten der "E-Mobility-Szene" umgehend beantwortet.

Bei Hintergrundgesprächen mit den Rednern, Politikern, Medienvertretern und Experten wurden weitere Einblicke über Planungen und Zukunftsaussichten der Elektromobilität erörtert.

Die Großglockner Hochalpenstraße, die Raiffeisen-Leasing und die Kronen Zeitung als Veranstalter bzw. als Hauptpartner waren mit dem Verlauf der "1. Int. Leistungsschau der Elektromobilität Großglockner" vollauf zufrieden und bedankten sich herzlich bei allen Mitwirkenden, die dieses Ereignis ermöglicht hatten.

Weitere Zitate der Redner:

Christian Heu (GD Großglockner Hochalpenstraßen AG): "Die Großglockner Hochalpenstraße war schon vor einem dreiviertel Jahrhundert Gradmesser für die Leistungsfähigkeit von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor; jetzt kann sie es für E-Fahrzeuge werden. Der erste wichtige Schritt dazu ist getan!"

Peter Engert (GF Raiffeisen-Leasing): "Mit der Ausrichtung der Leistungsschau am Großglockner haben wir bewusst ein starkes Zeichen gesetzt, weil wir davon überzeugt sind, dass mit der Elektromobilität unsere Lebensqualität nachhaltig verbessert werden kann. Nun wäre es an der Zeit, dass auf breiter europäischer Basis einheitliche Standards geschaffen werden, damit diese innovative und umweltfreundliche Mobilität so rasch wie möglich Realität wird."

Oliver Schmerold (Design. GS, ÖAMTC): "Ziel des ÖAMTC ist, eine leistbare individuelle Mobilität und eine lebenswerte Umwelt in Einklang zu bringen. Der Club unterstützt alle Maßnahmen, die dazu beitragen. Zum Beispiel die Weiterentwicklung emissionsarmer Verbrennungsmotoren genauso wie die laufende Entwicklung alternativer Antriebskonzepte. Deshalb testen wir für unsere Mitglieder unter anderem Elektrofahrzeuge auf ihre Einsatzmöglichkeiten.
Und auch die Club-Dienstleistungen werden ständig um neue Segmente wie E-Mobilität und Hybridmotoren erweitert."

Josef Eisl (LR, Salzburg): Obwohl die Salzburger Landesregierung von einem bayrischen Automobilhersteller um symbolische 150 EUR ein 235 PS Dieselauto bekommen hätte, hat sich der Salzburger Energie-Landesrat für eine alternative Antriebstechnik entschieden. "Eines dieser angebotenen Autos erzeugt mehr CO2-Verschmutzung als 10 große BIOGAS-Autos. Aus diesem Grund werde ich weiterhin mit BIOGAS fahren. Umweltschutz muss uns etwas Wert sein, ansonsten zahlen unsere Kinder und Enkelkinder den Preis für unser Verhalten", sagt Landesrat Sepp Eisl.

Gerhard Dörfler (LH, Kärnten): "Wir haben große Pläne, um umwelt-und zukunftsfähige Mobilitätsformen voranzubringen. So wird das E-Tankstellennetz weiter ausgebaut, ebenso soll auch die Förderung von Elektromopeds und Elektrofahrrädern forciert werden. Kärnten hat weiters die Chance, von Automobil-Konzernen zum Testmarkt für Elektromobilität ausgewählt zu werden. Ich gehe davon aus, dass bereits in wenigen Jahren eine massive Flotte von Elektroautos in Kärnten vorhanden sein wird."

"Es ist dringend notwendig, auf alternative, erneuerbare Ressourcen umzusteigen und neue elektromobile Schwerpunkte zu setzen. Zudem ist durch Elektrofahrzeuge eine enorme Lärmreduktion zu erreichen, was angesichts der heutigen Lärmbelastungen von größter Bedeutung ist."

Martin Faulstich (Prof. TU München und Vorsitzender des SV-Rates für Umweltfragen, Deutschland): "Deutschland kann im Jahr 2050 zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Weder eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken, noch der Bau neuer Kohlekraftwerke mit Kohlendioxidabscheidung und -speicherung sind notwendig für den Übergang zur erneuerbaren Stromversorgung."

"Elektromobilität wird weltweit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leisten. Dazu müssen jetzt mit Nachdruck Batterietechnik und Netzintegration sowie die internationale Normung und Standardisierung weiterentwickelt werden. Beim Elektrofahrzeug soll der gleiche Sicherheits- und Komfortstandard wie bei herkömmlichen Fahrzeugen gelten."

Günter Liebel (SC, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, "Allgemeine Umweltpolitik", Österreich): "Die Zukunft im Verkehrssektor gehört alternativen, umweltschonenden Antrieben. Der Ausbau der Elektromobilität mit erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Beitrag zur Senkung der hohen CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr und bedeutet gleichzeitig eine Wachstumschance für österreichische Betriebe."

Das Lebensministerium unterstützt dabei aktiv die Markteinführung der Elektromobilität mit erneuerbarer Energie in Österreich. Mit dem Klima- und Energiefonds unterstützen wir die breite Erprobung der Elektromobilität in Modellregionen. Mit dem klima:aktiv mobil Programm fördern wir Fuhrparkumstellungen für Betriebe und Gemeinden. 2000 E-Fahrzeuge - vor allem E-Bikes und E-Scooter - konnte so bereits auf Österreichs Straßen gebracht werden. Partnerschaften mit der Wirtschaft sind uns besonders wichtig und daher begrüße ich die gemeinsame Initiative von Raiffeisen Leasing, Electrodrive und der Großglockner Hochalpenstraße und vielen anderen Partnern zur 1. Leistungsschau Elektromobilität am Glockner.

Wir werden die Kräfte für Elektromobilität in Österreich bündeln, denn unser Ziel in der Energiestrategie heißt bis 2020 250.000 E-Fahrzeuge in Österreich zu haben. Dadurch könnten die CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr um rund 430.000 Tonnen reduziert werden."

August Hirschbichler (GF The Mobility House und Electro Drive Europe): "Wenn man weiß, dass 80 % aller täglichen Fahrten unter 40 Kilometer liegen, dann sind Elektroautos schon jetzt eine clevere Alternative. Vor allem im Stadtverkehr und den täglichen Fahrten von und zur Arbeit."

"Grundsätzlich ist es unser Ziel, immer Elektrofahrzeuge mit der Herstellung von erneuerbarem Strom aus Photovoltaik- oder Biomasse-Anlagen zu koppeln. Diese Kombination aus Elektrofahrzeug und lokal erzeugter Energie ist fester Bestandteil unseres Konzepts mit Electro Drive Salzburg und Europe."

Aussteller waren (alphabetisch): Cargo Partner, Citroen, DENZEL e-drive, Kaiser Automotive, EL-Cycle, ElectroDrive Europe, Esch-Technik, CETRA Trading, RKM Rasenpflege & Kommunal Maschinen, Lebensland Kärnten, KELAG, KTM Bikes und KTM Sportmotorcycle, Lebensministerium - klima:aktiv, Mehler Elektrotechnik, ÖAMTC, Peugeot, Faber, Raiffeisen-Leasing, Sauper Umweltdatentechnik, Segway, Sycube, FastBox, TCI, UNIQA, Verbund, VW, YOOM, Zero Motorcycles

Rückfragehinweis:
(betr. Fotos, Idee, Konzept und Großglockner Hochalpenstraße):
Großglockner Hochalpenstraßen AG
Dr. Johannes Hörl

Tel.: +43 (0)662 87 36 73-19
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