Controlling: ÖHV untersucht Software für Österreichs Hotellerie

ÖHV-Test: Welches Controlling-Programm passt zu welchem Hotel?

Wien (TP/OTS) - Wenn Banken bei Krediten knausern und die Geldbeschaffung schwieriger wird, ist funktionierendes Controlling schon die halbe Miete. Doch welche Software eignet sich am Besten für welches Hotel? Die ÖHV hat die gängigen Programme evaluiert und eine Praxis-Checkliste für Hoteliers entwickelt, mit der sie das beste Controlling-Programm für ihren Betrieb finden. In den ÖHV-Akademien ist zahlenbasierte Mitarbeiterführung fixer Bestandteil des Lehrplans.

Wer seine Zahlen im Griff hat und Controlling als Managementinstrument nutzt, hat bei Bankgesprächen leichteres Spiel. Die ÖHV hat daher in der österreichischen Hotellerie häufig eingesetzte Controlling-Programme unter die Lupe genommen. "Unser Test zeigt die Vor- und Nachteile von Business Planer, Excel, IGEL, STAHR.net und Winterheller ganz klar vor Augen", präsentiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der ÖHV Touristik Service GmbH, eine fundierte Hilfe bei der Auswahl der geeigneten Software. Die Evaluierung zeigt auf, dass es für alle Betriebsformen spezifische Lösungen gibt und welche zu welchem Hoteltyp passt. "Unsere Praxis-Checkliste hilft Ihnen herauszufinden, welche Software am Besten den spezifischen Bedarf abdeckt, von Szenarienplanung über eine webbasierte Controllinglösung bis hin zum Einspielen der Ist-Daten der Finanzbuchhaltung", so Reisenzahn.

Controlling-Programme in der ÖHV-Tiefenanalyse: Software im Stresstest

Beim ÖHV-Check wurden in einer Stärken-Schwäche-Analyse Oberfläche und Bedienbarkeit, Support, Datenverarbeitung, Schnittstellen und Datenexport sowie das Berichtswesen überprüft. Weiters wurden die Anschaffungs- und Wartungskosten verglichen.
Ebenfalls eingeflossen in die Bewertung ist die Kompatibilität mit dem STAHR-Standard und anderen Software-Produkten und die Zufriedenheit von Referenzkunden. IGEL hat hier im direkten Vergleich mit der Konkurrenz am Besten abgeschnitten.

IGEL hat 83 % der Höchstpunkteanzahl erreicht und damit die Konkurrenz deutlich hinter sich gelassen.

Umfassende und detaillierte Analyse mit IGEL-Controlling

IGEL Controlling wird höchsten Ansprüchen gerecht: Es ermöglicht Budgets für die einzelnen Abteilungen und bildet eine Vielzahl von Auswertungen auf dieser Ebene sowie auf Ebene des gesamten Unternehmens anwenderfreundlich und plakativ ab. IGEL Controlling ermöglicht die gemeinsame Planung und Analyse mit den Abteilungsleitern: "Ein überaus angenehmer Nebeneffekt ist das steigende Kostenbewusstsein der Mitarbeiter", so Reisenzahn.

STAHR.net: Effizientes Controlling für kleinere Betriebe

STAHR.net bietet dem Hotelier eine schnelle Übersicht über das gesamte Unternehmen und ist einfach zu bedienen. Für Betriebe, die noch nicht mit ergebnisverantwortlichen Abteilungsleitern arbeiten und die daher keine detaillierte Übersicht aller Profit- und Cost-Center benötigen, bietet STAHR.net die optimale Lösung.

Der Winterheller Professional Planer (SoluMIS) ermöglicht detaillierte Analysen und Planungen auf Abteilungsleiterebene. Berichte können variabel dargestellt werden. An der Umsetzung des STAHR-Standards (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) wird gearbeitet.

Der Business Planner der Bank Austria wird in der Analyse hinter IGEL Controlling, STAHR.net und Winterheller Professional Planer gereiht, da eine Grundstruktur (Erlös- und Kostenzuordnung) für die Ferienhotellerie nicht gegeben ist. Empfehlenswert ist die Software nur für größere Hotelbetriebe. Allerdings müssen zusätzliche Kosten und ein zusätzlicher Zeitaufwand durch notwendige Strukturanpassungen und Einschulung berücksichtigt werden. Als Alternative zur Vollversion bietet die Bank Austria den Business Planer Basic an.

Microsoft Excel scheidet als Controlling System und Planungswerkzeug aus, da es spätestens im Soll-Ist-Vergleich an seine Grenzen stößt. Rollierende Planrechnungen und dergleichen sind ohne größere Programmierleistung nicht möglich.

Controlling-Programme im Kosten-Vergleich

Während die Kosten für ein 120-Betten-Hotel für eine 5-jährige Nutzung bei STAHR.net mit 5.750,-- Euro am niedrigsten sind, ist im Falle einer 10-jährigen Nutzung IGEL mit 10.960,-- Euro am kostengünstigsten.

Mit zahlenbasierter Mitarbeiterführung geradewegs zum Erfolg Hochprofessionelles Controlling mit Software-Unterstützung hat längst Eingang in die führenden Betriebe gehalten. Die junge Generation der österreichischen Hotellerie setzt voll und ganz auf moderne Managementpraktiken. Daher ist Controlling fixer Bestandteil der Aus-und Weiterbildungsprogramme der ÖHV-Akademien. "Immer mehr Hoteliers nützen die Vorteile professionellen Controllings. Zahlenbasierte Führung ist in der Branche heute 'state of the art'. Daran führt kein Weg mehr vorbei" erklärt Margot Maaß, Leiterin der ÖHV-Akademien.

Die Checkliste finden Sie hier zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv22

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 150.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 30.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Logisumsatz von ca. 900 Mio. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2009 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,4 Prozent des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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