Tourismus profitiert von Arbeitskräften aus dem Osten

WKÖ-Tourismusobmann Schenner: FPÖ-Hofer will die österreichischen Mitarbeiter im Tourismus arbeitslos machen

Wien (TP/OTS) - Mit Unverständnis reagiert heute der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft, Hans Schenner, auf die Aussagen von FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer, demnach eine Öffnung des heimischen Arbeitsmarktes für neue EU-Mitgliedstaaten ab Mai 2011 -nach siebenjähriger Übergangsfrist - zu früh käme. Anderenfalls sei zu befürchten, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich weiter ansteige, polterte Hofer in einer Aussendung.

Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, stellt dazu klar: "Herr Hofer hat wenig Ahnung, was den touristischen Arbeitsmarkt betrifft. Tausende Betriebe sind hier nämlich gerade bei Hilfsjobs wie Abwäscher oder Zimmermädchen von ausländischen Saisoniers abhängig und können ohne sie - speziell in der Saison - gar nicht aufsperren. Und wenn Betriebe nicht aufsperren, dann haben auch die österreichischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keinen Job!"
Die FPÖ, die sich gerne als Partei des Mittelstands tituliert, trifft damit genau den Mittelstand.

"Gerade heute, wo das Saisonierskontingent von Arbeitsminister Hundstorfer bewilligt wurde, kann ich FPÖ-Vizeobmann Hofer gerne eines sagen: Bundesminister Hundstorfer hat bereits das Kontingent gekürzt. Mit der Öffnung im Mai 2011 wird es wieder eine Kürzung im Saisonierkontingent geben. Hundstorfer lässt nur so viele Arbeitskräfte herein, wie wir wirklich brauchen und für Stellen, die nicht durch Österreicher abgedeckt werden können." (PM)

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