Frust und Schlägereien am Airport: AUA-Proteste schaden ganzer Branche

Wien wird vom Schneechaos verschont und schafft sich sein eigenes Protest-Chaos

Wien (TP/OTS) - Wenn mitten in der Stoßzeit jede zweite Schleuse für Sicherheitschecks geschlossen wird, sind frustrierte Passagiere bis hin zu Schlägereien die logische Folge. Der Gewerkschaftsprotest entzieht Wiens Tourismuswirtschaft die Grundlage für ihre Arbeit.

Der österreichische und im speziellen der Wiener Tourismus haben immer noch schwer an den Folgen der internationalen Wirtschaftskrise zu tragen: "Die Zimmerpreise sind ins Bodenlose gefallen und bis heute noch nicht auf dem Niveau von vor der Krise, während die Kosten, auch für Mitarbeiter, weiter stiegen", verweist Peter Peer, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), auf die Entwicklung der vergangenen Monate und Jahre. Trotzdem hat die Wiener Hotellerie in der Krise an ihren Mitarbeitern festgehalten: "Bei uns gab es keine Kurzarbeit und es wird auch keine geben. Im Gegenteil:
Auch wenn die wirtschaftliche Situation vieler Hotels immer noch alles andere als einfach ist: Die Branche will mehr Mitarbeiter denn je einstellen."

Warum auf ein Schnee-Chaos warten, wenn man selber eines schaffen kann?

Kontraproduktiv wirken da ausgerechnet die Maßnahmen der Arbeitnehmerseite wie die Proteste am Flughafen Wien: "Nach der internationalen Wirtschaftskrise und dem Ausbruch des Eyjafjallajökull hat Wien im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Flughäfen das Schneechaos unbeschadet überstanden. Anstatt diese Chance zu begreifen und zu nutzen hat man künstlich ein Chaos geschaffen, wo sonst keines gewesen wäre", erklärt Michaela Reitterer, Landesvorsitzende der ÖHV in Wien, die wie Peer und Tausende andere Fluggäste stundenlang auf ihren Flug warten musste. Jeder zweite Schalter für Security-Checks war geschlossen, es kam zu wütenden Protesten und sogar zu Schlägereien. Passagiere warteten stundenlang oder konnten nicht in ihr Flugzeug: "Viele Wien-Gäste wurden nachhaltig verärgert. Dieser Eindruck wird unseren Gästen im Gedächtnis bleiben", befürchtet Reitterer.

Die ÖHV vertritt die Interessen von 1.200 Betrieben der führenden Ferien-, Konzern- und Stadthotellerie - davon 171 Betriebe in Wien (inklusive aller 5-Sterne-Hotels). Das ist der höchste Mitgliederstand seit der Gründung der ÖHV. Die Bettenkapazität der ÖHV-Mitgliedsbetriebe entspricht damit über 63% der Betten in der 4-und 5-Sterne-Hotellerie. Diese Betriebe zeichnen sich durch ausgeprägte Servicequalität, Spezialisierung und/oder nachhaltige Innovationskraft aus. Die Mitgliedsbetriebe der ÖHV beschäftigen rund 30.000 Mitarbeiter, das sind 30 % aller Mitarbeiter in der Beherbergung. Der Logisumsatz der ÖHV-Mitglieder beträgt ca. 900 Mio. Euro.

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Peter Peer, ÖHV-Präsident
Director of Operations Accor Hospitality Österreich, Wien
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Michaela Reitterer,
Landesvorsitzende Wien
Tel.: +43 (0)1 533 09 52
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Österreichische Hoteliervereinigung
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