Kollektivvertragsabschluss für rund 10.500 Angestellte in Reisebüros

Gehälter steigen um mindestens 2,4%

Wien (TP/OTS) - Nach zwei langen, intensiven Verhandlungsrunden konnte zwischen den Sozialpartnern, dem Fachverband der Reisebüros und der Gewerkschaft der Privatangestellten - Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), am 22.12.2010 ein neuer Gehaltsabschluss für die rund 10.500 Angestellten in der österreichischen Reisebürobranche erzielt werden. Die kollektivvertraglichen Gehälter werden ab 1.1.2011 um mindestens 2,4 % erhöht.

Eine stärkere Anhebung gibt es in den unteren Gehaltskategorien, und zwar bei Gehältern bis zu 1.507 Euro um einen Fixbetrag von 50 Euro und bei Gehältern bis zu 1.634 Euro um einen Fixbetrag von 40 Euro. Weiters erhält jeder Mitarbeiter/jede Mitarbeiterin mit dem Mai-Gehalt eine Einmalzahlung in der Höhe von 100 Euro.

Die kollektivvertraglichen Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls um 2,4% erhöht. Zudem werden die Lehrlingsentschädigungen in Dreijahres-Schritten auf ein bundeseinheitliches Niveau angeglichen.

Zur Motivation erhalten Lehrlinge darüber hinaus einen Anteil der Lehrlingsprämie für die erfolgreiche Absolvierung des "Ausbildungsnachsweises zur Mitte der Lehrzeit". Der dem Lehrling vor Antritt des Berufsschullehrganges verbleibende Betrag wird von 146 auf 200 Euro erhöht.

Resümee

Der Verhandlungsführer des Fachverbandes der Reisebüros, Edward Gordon, ist mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir haben uns die Sache nicht leicht gemacht und letztlich ein ausgewogenes und für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielen können. Die konstruktiv geführten Gespräche sind ein weiterer Beweis für die funktionierende Sozialpartnerschaft im Reisebüro - Gewerbe."

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