Alleingang in die verkehrte Richtung

Austritt der WKO aus dem Verein Österreich Werbung wird vom Tourismussprecher der ÖVP scharf kritisiert!

Gerlos (TP/OTS) - Die vor Jahreswechsel vollzogene Kündigung der Wirtschaftskammer Österreich aus der Österreich Werbung stellt für Hörl, der zudem Bundes-Fachverbandsobmann der Seilbahnwirtschaft ist, einen strategischen Rückschritt dar. Der Tourismus ist einer der bedeutendsten Wirtschaftssektoren in unserem Lande und hat sich zudem als krisenfest erwiesen. Nun die Werbeaktivitäten noch weiter zu zersplittern, kann nicht im Sinne der über 70.000 Unternehmen sein, stellt Hörl fest: "Die Zusage von Präsident Leitl, die Ausgaben für den Tourismus nicht zu kürzen ist ein positives Signal. Ich hoffe die Kündigung ist ein Fingerzeig unseres Präsidenten, um in ernsthafte und ehrliche Verhandlungen zu gehen."

Hörl fordert eine weitere Einbindung der Landestourismusorganisationen und der großen Tourismusverbände und Werbegemeinschaften im Westen: "Der aktuelle Warnschuss der WKO kann auch als Startschuss für die längst notwendige Bündelung der PR- und Werbeetats gesehen und genützt werden."

Konkret stellt sich der Tourismussprecher vor, die finanziell starken Leitregionen gemeinsam mit den neun Landesorganisationen besser in die strategischen Überlegungen der Österreich Werbung einzubinden. Dies kann auch durch einen Einstieg in den Trägerverein Österreich Werbung erfolgen. Bislang ist bekanntlich neben dem Wirtschaftsministerium nur mehr die WKO Mitglied der ÖW.
Der Austritt der Bundeslandorganisationen vor ca. 10 Jahren stellt für Hörl retrospektiv betrachtet einen Fehler dar.

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NR Franz Hörl
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E-mail: franz.hoerl@gaspingerhof.at

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