ÖW-Budget: Für Zündstoff auf ÖHV-Hotelierkongress ist gesorgt

Diskussion zu Top-Thema "Quo vadis Tourismusorganisationen?" auf dem ÖHV-Hotelierkongress 2011

Wien (TP/OTS) - Anders als die aktuell diskutierten Pläne zur Österreich Werbung (ÖW), beweist die Österreichische Hoteliervereinigung mit dem Programm des ÖHV-Hotelierkongresses erneut ihr Gespür für Zukunftsthemen. Neben Tourismusminister Mitterlehner kommt auch eine hochkarätige Diskussionsrunde über Tourismusorganisationen zu Wort. Der ÖHV-Hotelierkongress 2011 findet vom 17.1. bis 19.1 im Europahaus Mayrhofen statt.

"Dieses Säbelrasseln, wie es Spartenobmann Schenner selbst bezeichnet hat, ist mehr als verzichtbar. Damit wird auf dem Rücken eines ganzen Wirtschaftszweiges lediglich ein Machtspiel um das Geld der Pflichtbeiträge der Unternehmer ausgetragen", kommentiert der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Thomas Reisenzahn, die Diskussion um den Beitrag der Wirtschaftskammer zum ÖW-Budget. "In den nächsten Jahren wird die Internationalisierung die größte Herausforderung der Branche sein, um den zögerlichen Aufschwung abzusichern und aus dem Preistief herauszukommen. Die Beiträge der Tourismusbetriebe sollen auch weiterhin direkt der Österreich Werbung zur Verfügung stehen. Volkswirtschaftlich gibt es nirgends sonst einen solchen Return on Investment wie beim Auslandsmarketing der ÖW. Somit gehört das ÖW-Budget schon längst um die Inflation der vergangenen Jahre angepasst und nicht gekürzt oder zersplittert.", so Reisenzahn. "Die derzeitige Aufgabenteilung zwischen ÖW und Landestourismusorganisationen ist sinnvoll. Aber wie in der Tourismusstrategie vorgesehen, sollte diese 'Allianz der 10' intensiviert und um die Koordination mit den Destinationen erweitert werden."

BM Mitterlehner und Brancheninsider auf dem Hotelierkongress

Wieder einmal beweist die ÖHV ihre Rolle als Themenführer. "Mit einer hochkarätigen Diskussionsrunde zum Thema 'Quo vadis Tourismusorganisationen' haben wir das Top-Thema des noch jungen Jahres vorweg genommen", verweist Reisenzahn auf die Präsentation des Buches "Die Gästebuhler. Wie Tourismusorganisationen ticken." von Branchen-Insider Karl Seitlinger, ehemaliger Direktor des WienTourismus. "Da wir auch Tourismusminister Mitterlehner für einen Vortrag begrüßen dürfen, können die Kongressbesucher auf einen brandaktuellen Einblick in die aktuelle Debatte hoffen."

Zukunftsthemen von Jugend bis m-Commerce

Die Vorausbuchungen für den ÖHV-Hotelierkongress 2011 sind noch einmal besser als im Rekordjahr 2010. "Wir müssen über Mayrhofen hinaus schon in das weitere Zillertal ausweichen, um die Gäste unterzubringen", freut sich Reisenzahn über das enorme Interesse am größten Branchenereignis.

Inhaltlich widmet sich das Kongressprogramm den absoluten Zukunftsthemen des Tourismus. Die Österreich-Chefs von Nokia und Google werden zu ihrer Sicht des Smartphone-Marktes und dessen Auswirkungen auf das Such- und Buchungsverhalten der Urlauber befragt. Die ÖHV rechnet damit, dass sich Smartphones zu einer Art "Urlaubsfernbedienung" entwickeln, schließlich wird sich laut Prognosen die Zahl der mobilen Surfer und Urlaubsbucher 2011 verdoppeln.

In Verbindung damit ist für Touristiker das Kommunikationsverhalten der Jugendlichen essentiell. Die Gäste von Morgen definieren nicht nur die Kommunikation zwischen Hotel und Gast neu, sondern auch die Nutzung des alpinen Raumes. Spannend zu beobachten werden in diesem Zusammenhang auch die Olympischen Jugendspiele 2012 in Innsbruck sein, über die ÖOC-Präsident Karl Stoss sprechen wird.

Programm und Anmeldung zum ÖHV-Hotelierkongress

Das detaillierte Programm sowie weitere Informationen zum ÖHV-Hotelierkongress und zur Anmeldung finden Sie unter www.oehv.at/kongress/2011. Infos und Anmeldung bei Barbara Diallo-Strobl, Tel.: (0)1 533 09 52-13, info@oehv.at

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Logisumsatz von ca. 900 Mio. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2009 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,4 Prozent des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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